Fußball-Verbandsliga: Kaufungen und Rothwesten im Soll – Junglöwen müssen Zittern

CSC 03 liegt in Lauerstellung

Die Trainer fiebern mit ihren Teams mit: Lothar Alexi (links) hofft mit seinem CSC 03 noch ein Wort im Aufstiegsrennen mitreden zu können. Taylan Bilecen (Mitte, Rothwesten) ist als der Jüngste so etwas wie der Aufsteiger der Saison. Jörg Müller (rechts) will mit Aufsteiger Kaufungen die Liga halten. Fotos: Fischer, Schachtschneider, Hedler/nh 

KASSEL. Ein Topfavorit hat sich in der Fußball-Verbandsliga im Laufe der Vorrunde nicht so richtig herauskristallisiert. Derzeit steht der Hünfelder SV vorn, der sich nach mäßigem Start an die Spitze vorgearbeitet hat. Sicher zählt der SSV Sand genauso zu den Aufstiegsfavoriten wie Aufsteiger SG Johannesberg und zur Freude aus heimischer Sicht der als Geheimfavorit gehandelte CSC 03 Kassel.

Während Aufsteiger SV Kaufungen und der TSV Rothwesten mit dem Verlauf der bisherigen Saison durchaus zufrieden sein können, gibt es auch ein Sorgenkind: der KSV Hessen Kassel II. Die Junglöwen belegen derzeit einen Abstiegsplatz und haben bereits acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Die Bilanz der bisherigen Saison.

CSC 03 Kassel

Nach schwachem Saisonstart – vier Spiele ohne Sieg – hat der Rothosen-Express inzwischen Fahrt aufgenommen und überwintert auf Platz drei. Dies macht dem Team um Trainer Lothar Alexi Hoffnung, am Ende ein gewichtiges Wort, um den Hessenliga-Aufstieg mitzureden.

Die Erfolgsserie: Vom 9. bis zum 16. Spieltag war der CSC in acht Spielen in Folge, bei einem Remis, ohne Niederlage.

Die besten Torschützen: Die Neuzugänge Thomas Müller und Jaroslow Matys trafen beide je neunmal.

Der höchste Sieg: 6:0 gegen den damaligen Tabellenführer Johannesberg am 14. Spieltag.

Die höchste Niederlage: 0:5 am 7. Spieltag in Sand.

SV Kaufungen

Ziel des Aufsteigers war es, sich schnell in der Liga zu akklimatisieren, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Trotz holprigem Start ist das Konzept von Trainer Jörg Müller voll und ganz aufgegangen. Erfolgsserie: Neun Spiele lang blieb der SVK zwischen dem 6. und 14. Spieltag ungeschlagen, bei sechs Siegen und drei Remis. Durststrecke: Die herrschte zu Saisonbeginn bei fünf Spiele ohne Sieg, davon zwei Remis. Bester Torschütze: Tobias Boll erzielte neun Tore. Der höchste Sieg: 3:1 gegen Eschwege am 6. Spieltag, es war der erste Saisonsieg überhaupt. Die höchste Niederlage: 2:6 in Bad Soden am 5. Spieltag und 0:4 gegen Eschwege am 18. Spieltag.

TSV Rothwesten

Nach dem Ausstieg von Urgestein Gerhard Siewert übernahm der unerfahrene Trainer Taylan Bilecen die Geschicke der Fuldataler. Mit ihm übernahm der TSV gleich am ersten Spieltag die Tabellenführung – und die hatte Rothwesten auch am dritten und vierten Spieltag inne. Sorgen sollten sie sich keine mehr machen müssen, schließlich stehen im Bergstadion noch diverse Nachholspiele an. Erfolgsserie: An den ersten sechs Spieltagen blieb der TSV bei drei Siegen und drei Remis ungeschlagen. Durststrecke: Kein Sieg vom fünften bis zwölften Spieltag, bei drei Remis. Bester Torschütze: Omar Bayoud mit fünf Toren. Er wechselt aber nach Schachten. Der höchste Sieg: 3:0 gegen Neuhof zum Saisonstart. Die höchste Niederlage: 0:2 gegen Sand am achten Spieltag.

Hessen Kassel II

Die Junglöwen spielten die bisher schwächste Vorrunde seit Liga-Zugehörigkeit. Bei den vielen Unwägbarkeiten wie den kleinen Kader, unerfahrene Spieler und einer gehörigen Portion Verletzungspech ist das nicht unbedingt ein Wunder. Hinzu kommt die ungelöste Trainerfrage. Sebastian Busch coachte die Mannschaft interimsmäßig. Die Durststrecke: Fünf Niederlagen am Stück vom 6. bis 10. Spieltag. Die Erfolgsserie: Es gab keine, auf einen Sieg folgte immer eine Niederlage. Der beste Torschütze: Rolf Sattorov traf zehnmal. Der höchste Sieg: 5:2 gegen Bad Soden am 11. Spieltag. Die höchste Niederlage: 1:5 in Lehnerz II am 21. Spieltag.

Von Horst Schmidt

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