Tischtennis-Regionalliga: Damen des KSV Auedamm unterliegen Staffel mit 6:8

Lockerheit hat gefehlt

Den Ball fest im Blick: Die an die erste Position gesetzte Kasselerin Katharina Morbitzer verlor nach zwei Siegen ausgerechnet gegen die schwächste Gegnerin mit 2:3. Foto: Malmus

Kassel. Die Tischtennis-Damen des KSV Auedamms verloren in der Regionalliga West gegen den TTC GW Staffel mit 6:8 und konnten ihren Hinrundensieg somit nicht wiederholen. Die Kasselerinnen traten wieder in ihrer Stammformation an, nachdem Diana Tschunichin zuletzt krankheitsbedingt fehlte.

Zunächst standen die Doppel auf dem Programm, die beide über fünf Sätze liefen. Die an Position eins gesetzte KSV-Spielerin Katharina Morbitzer verlor ihr Doppel mit Katja Heidelbach gegen die schlechter gesetzten Lena Bucht und Teresa Söhnholz mit 2:3. Währenddessen holten Tabea Heidelbach und Diana Tschunichin die ersten Kasseler Punkte gegen die an Position eins und zwei gesetzten Lisa Vossler und Anke Brück.

Mit einem Unentschieden ging es in die Einzelpartien wo Tabea Heidelbach und Diana Tschunichin beide klar mit 0:3 verloren. Besonders Tschunichin hatte Probleme mit dem Spiel ihrer Gegnerin Bucht und gewann in drei Sätzen lediglich 15 Bälle. „Wegen der Erkältung kann ich kaum trainieren“, erklärte die sichtlich angestrengte Tschunichin später. In den Positionsduellen gewann Morbitzer gegen die Naumburgerin Vossler, auch Tschunichin besiegte ihre Gegnerin Söhnholz. Das Mutter-Tochter-Gespann Katja und Tabea Heidelbach verlor seine Spiele jeweils mit 1:3.

Katja Heidelbach holte dann nach Rückstand noch einen 3:2-Sieg gegen Vossler, wobei besonders der fünfte Satz für Spannung sorgte, den die Kasselerin mit 15:13 für sich entschied. „Gegen eine technisch sehr starke Gegnerin hab ich versucht, mich auf meine Spielweise zu besinnen“, verriet Heidelbach ihr Erfolgsrezept.

Morbitzer hatte dann die Möglichkeit, in der Gesamtwertung auf 7:5 zu erhöhen und Auedamm somit ein Unentschieden zu sichern, jedoch gab sie das Spiel gegen Bucht überraschend mit 2:3 ab. „Das ist total ärgerlich, mir hat die nötige Lockerheit gefehlt“, meinte Morbitzer zu ihrer einzigen Einzelniederlage.

Beim Spielstand von 6:6 gingen Tabea Heidelbach und Diana Tschunichin in die entscheidenden Duelle um den Tagessieg. Heidelbach bekam ihre schwache Tagesform nicht in den Griff und musste sich der schlechter positionierten Söhnholz 0:3 geschlagen geben. Da Tschunichin keine Überraschung mehr gelang, freuten sich die Limburgerinnen am Ende über ihre wichtigen Auswärtspunkte im Abstiegskampf.

Von Gregory Dauber

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