Fußball-Kreispokal: FSC zieht durch 3:2-Sieg in Vellmar ins Halbfinale ein

Lohfelden beherrscht OSC

Beispielhaft: Meist waren die Spieler des FSC so wie hier Enes Glogic (links) obenauf, während den gastgebenden Vellmarer und ihrem Kapitän Christian Wollenhaupot nur die Zuschauerrolle blieb. Foto: Fischer

Vellmar. Abgesehen von einer Viertelstunde nach dem Wechsel hatte der FSC Lohfelden den OSC Vellmar auf dessen Platz gut im Griff. Die Phase reichte zwar fast, um die Partie noch zu kippen, doch schließlich zogen die Gäste im Duell der Fußball-Hessenligisten mit einem 3:2 (3:1)-Sieg verdient ins Halbfinale des Krombacher-Kreispokals ein.

Beide Kontrahenten hätten nach geschafftem Klassenerhalt befreit aufspielen können. Dem FSC gelang dies über weite Strecken, während die Gastgeber zu sehr mit sich selbst beschäftigt schienen. „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren. Da standen wir zu weit weg von den Leuten und kamen nicht in die Zweikämpfe“, fasste OSC-Trainer Mario Deppe zusammen. Die meist biederen Vellmarer Aufbauversuche erstickten die Gäste im Keim. So wie nach einer Viertelstunde, als sie einen schlampigen Pass abfingen und Linor Demaj eine Flanke gegen die unsortierte OSC-Deckung einköpfte.

Etwas überraschend kamen die Platzherren zum Ausgleich. Marcel Mand drang in den Strafraum ein. Als er gerade dabei war, sich zu verzetteln, kam er im Zweikampf zu Fall und Schiedsrichter Tomas Zahorec entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Dennis Schanze sicher (23.).

Am Spielverlauf änderte dies nichts. Der FSC, angetrieben vom früheren Vellmarer Enes Glogic, setzte nach und wurde mit dem 2:1 belohnt. Einen Eckstoß von D’Agostino ließ ein Lohfeldener durchlaufen, Jaroslaw Matys verlängerte mit der Hacke, weitere Spieler verpassten den Kullerball, und plötzlich lag er im langen Eck (32.). Nach tödlichem Pass von Adrian Bravo Sanchez blieb dann Enis Salkovic eiskalt und erhöhte auf 3:1 (43.).

Nach dem Wechsel verlagerte der OSC das Geschehen etwas weiter in die gegnerische Hälfte. Wirkung erzielte er aber erst, als mit André Schnell und Pascal Kemper zwei frische Offensivkräfte kamen. Kemper war es auch, der zum 2:3 verkürzte (66.). Nur zwei Minuten später verpasste Dominik Lohne die beste Ausgleichschance für Vellmar, als er eine Flanke von Schnell nicht optimal traf.

So blieb es beim Erfolg der Gäste. „Wir freuen uns, dass wir weitergekommen sind. Der Erfolg war aufgrund der guten ersten Halbzeit verdient“, merkte FSC-Trainer Otmar Velte an. Die Freude hielt sich trotz aller Genugtuung in Grenzen. Schließlich musste er mit Mentor Latifi, Glogic und Bravo Sanchez gleich drei angeschlagene Schlüsselspieler auswechseln.

Auch Oberzwehren weiter

In einem weiteren Spiel der 4. Runde gewann der TSV Oberzwehren bei der FSV Bergshausen 12:2 (6:0).

Von Wolfgang Bauscher

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