Spangenberg: Sportchef beim Reitturnier

Macher Pfanzelt wird 80

Der Macher und sein Markenzeichen: Michael Pfanzelt mit der obligatorischen Zigarre. Archivfoto 2008:  Schachtschneider

Spangenberg. Der Macher feiert Jubiläum, und das gleich zweimal: Wenn sich die deutsche Elite vom 3. bis 6. September zum 25. Male beim Spangenberger Reitturnier trifft, dann kann Michael Pfanzelt stolz auf eine Großveranstaltung blicken, die er einst mit anderen engagierten Weggefährten aus der Taufe hob und bis heute maßgeblich organisiert. Zuvor aber steht für den Sportlichen Leiter auch ein ganz persönlicher Festtag an, denn der Mann mit der Zigarre wird an diesem Mittwoch 80 Jahre alt.

Stets braun gebrannt, stets den Stumpen griffbereit, ist der „Michel“ eine Institution im deutschen Turniergeschehen. So mancher Rotrock kam auch wegen Pfanzelts nimmermüden Nachfragens und der langjährigen engen Kontakte ins nordhessische Idyll. Dass das Spangenberger Turnier wegen seines besonders familiären Flairs immer hoch im Kurs stand bei Sportlern wie Zuschauern, ist auch das Verdienst von Michael Pfanzelt und seiner Frau Hannelore.

Der „Michel“ stammt aus Guxhagen, heiratete dann nach Hess. Lichtenau. Er war zunächst dort Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins, später dann in Spangenberg. Inzwischen führt Sohn Thomas den Klub. Pfanzelt senior hatte einige Zeit beim Kreisreiterbund Werra/Meißner den Hut auf, war Vorstandsmitglied im Reit- und Fahrverband Kurhessen/Waldeck. Er arbeitete als Geschäftsführer der Viehverwertung Eschwege, stieg später bei seinem Sohn ins Viehhandel-Unternehmen ein. Das Spangenberger Turnier aber, das lag ihm immer sehr am Herzen. Für dieses ehrenamtliche Engagement hat Pfanzelt auch schon das Bundesverdienstkreuz erhalten.

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