Magie der Zauberer erloschen

Skaterhockey: TGW Kassel Wizards steigen nach zwei Jahren aus Bundesliga ab

Philipp Donth

Kassel. Das Abenteuer 1. Skaterhockey-Bundesliga ist vorbei. Nach der 7:29-Niederlage beim TV Augsburg stehen die TGW Kassel Wizards als Absteiger fest. Ein Rückblick.

Die Geschichte 

Viele von ihnen spielten früher gemeinsam Eishockey und Inlinehockey. Nach dem Ende der Kaufungen Sharks, dem mehrfachen Deutschen Inlinehockey-Meister, wollten sie es im Skaterhockey wissen. Mit Hingabe widmeten sie sich dem neuen Projekt und stellten es auf die Beine. Maßgeblich beteiligt waren nicht zuletzt Sven Mecke, Marco Philippent und Benjamin Rabe. Von Beginn an als Spieler dabei waren unter anderem Stefan und Timo Heinrich.

Die Erfolge

Im März 2012 bestritten sie in der Regionalliga Mitte zuhause gegen die Bochum Lakers ihre erste Partie und gewannen 18:2. Am Ende belegten die Wizards Rang zwei und stiegen auf. In der 2. Bundesliga spielten sie zunächst als Vierter, dann als Zweiter und schließlich als Meister und Aufsteiger eine gute Rolle. Schwieriger wurde es in der 1. Bundesliga. 2016 schafften die Wizards den Klassenerhalt. Diesen Erfolg konnte das Team von Trainer Christoph Bierschenk heuer nicht wiederholen.

Die Gründe für den Abstieg

Viele Klubs der 1. Bundesliga gehören ihr schon lange an. Besonders in Nordrhein-Westfalen ist die Ballung groß. Zumal die dortigen Teams von der Zusammenarbeit mit den vielen dort ansässigen Eishockeyteams profitieren. Diesen Hintergrund haben die Wizards nicht. „Wir haben versucht, trotzdem Fuß zu fassen. Ohne einen grundlegend anderen Aufbau unserer Mannschaften und Strukturen gibt es aber keine Chance“, erklärt Teammanager Philipp Donth.

Obwohl die Wizards viel Mühe darauf verwendeten, Nachwuchs zu finden und auszubilden, sind die Erfolge überschaubar. Auch aus der zweiten Mannschaft schaffte kaum ein Akteur den Sprung nach oben. Zudem standen die Huskies wie Manuel Klinge, Alexander Heinrich oder Michi Christ in der eisfreien Zeit nicht oft genug zur Verfügung, um sportlich auf die sichere Seite zu gelangen. Einige Neuzugänge von außerhalb wie Christian Unger und Pierre Wex aus Assenheim mussten lange Autofahrten auf sich nehmen. Entmutigen lassen sich die Wizards dennoch nicht, wie Donth betont: „Wir freuen uns auf den Neuanfang in der 2. Liga.“ 

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