Fragen und Antworten vor den Hessischen Meisterschaften der Bogenschützen

Es wird spannend: Grün-Weiß Kassel bei der Landesmeisterschaft

Am besten genau in die Mitte: Die deutschen Bogenschützinnen Lisa Unruh (rechts), Karina Winter (Mitte) and Elena Richter beim Training während der diesjährigen Europaspiele in Baku in Aserbaidschan. Foto: dpa

Kassel. Am Samstag und Sonntag (Beginn jeweils um 10 Uhr auf dem Bogenplatz an der Giesenallee/Eintritt frei) richten die Bogenschützen von Grün-Weiß Kassel zum vierten Mal hintereinander die Landesmeisterschaft im Bogenschießen aus.

Wir beantworten dazu im Vorfeld einige relevanten Fragen.

Mehr Infos unter:

www.bsgw-kassel.de

 Erstmals wird eine Landesmeisterschaft mit 50 Scheiben ausgerichtet. Was bedeutet das für den Wettkampf?

Der Kasseler Bogenplatz ist mit einer Schießlinie von 100 Metern einer der größten in Deutschland. Dadurch konnte das Qualifikationslimit heruntergesetzt werden, was mehr Schützen einen Start ermöglicht. Rund 400 werden am Start sein.

Wie läuft der Wettkampf am Wochenende?

Die Herren und Damen verschießen zweimal 36 Pfeile aus 70 Metern Entfernung, ab der Juniorenklasse wird die Entfernung reduziert. Bei den Lang- und Blankbögen wird auf ein Finale verzichtet.

Wie ist die Zielscheibe aufgebaut?

Es gibt fünf Wertungsfarben: gelb, rot, blau, schwarz und weiß. Der kleine innere, gelbe Ring wird mit 10 oder 9 Punkten gewertet. Dann folgt der rote Bereich mit 8/7 Punkten, der blaue mit 6/5, der schwarze mit 4/3 und der weiße mit 2/1 Punkten.

Wie sind die einzelnen Klassen aufgeteilt?

Die Schützen starten in den Klassen Herren, Damen, Junioren, Jugend und Schüler.

Welche Bögen werden benutzt?

Der Recurvebogen ist das Sportgerät, mit dem auch bei Olympia geschossen wird. Der Compoundbogen kommt bis zu Europa- und Weltmeisterschaften zum Einsatz. Der Blankbogen ist als Bogen baugleich mit dem Recurvebogen, hat aber kein Visier. Außerdem gibt es bei manchen Wettkämpfen wie dem in Kassel den Langbogen. Dabei handelt es sich um den Archetyp des Bogens, den „Flitzebogen“ der Kinder.

Was kostet eine komplette Ausrüstung?

Eine Hightech-Ausrüstung kostet rund 2000 Euro. Trotzdem ist Bogensport für Jugendliche und Anfänger nicht unbedingt kostenintensiv. Die Grün-Weiß-Schützen verleihen in den ersten Wochen die Ausrüstung. Danach kann man einen Bogen als Vereinsmitglied dauerhaft mieten.

 

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