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Baunatal und Bettenhausen mit breiter Brust ins Derby

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Von: Peter Fritschler

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Fokussiert: Tobias Oschmann von der HSG Baunatal könnte im Mittelblock eine tragende Rolle spielen.
Tobias Oschmann von der HSG Baunatal könnte im Mittelblock eine tragende Rolle spielen. © Christian Hedler

Zweiter Spieltag in der Gruppe 1 der Handball-Landesliga Nord und auch gleich das zweite Derby. Am Sonntag um 17 Uhr treffen in der Sporthalle in Hertingshausen am Werraweg die HSG Baunatal und der VfB Viktoria Bettenhausen aufeinander. Beide Mannschaften gehen gestärkt durch einen Sieg im Auftaktspiel in das Sportkreisduell.

Die Bilanz der Bettenhäuser bei der HSG Baunatal ist ausgesprochen gut. Zweimal standen sich die beiden Kontrahenten in Hertingshausen gegenüber, einmal gewann der VfB 33:32, einmal gab es ein 28:28-Remis. Dafür gewann die HSG das bisher einzige Spiel in Bettenhausen mit 35:28. Die zweite Partie in der Olebachhalle fiel wegen Corona aus.

Bei der HSG Baunatal fällt weiter der verletzte Jonas Kutzner aus, dazu hat Luca Rietze Dienst bei der Polizei. „Ansonsten sind alle Spieler fit und auch an Bord“, sagt Trainer Mike Fuhrig. Der HSG-Trainer baut gegen Bettenhausen auf eine starke und schnelle Abwehr, in der der Kapitän Tobias Oschmann im Mittelblock eine tragende Rolle spielt. Im Angriff müsse man von Beginn an so spielen wie in der zweiten Halbzeit in Twistetal. Vor allem das schnelle Spiel aus der Abwehr nach vorne sei gefragt. Da das letzte Heimspiel gegen den VfB verloren wurde, soll jetzt ein Sieg her: „Das ist der Plan“, sagt Fuhrig.

„Wir wollen alles dafür tun, dass wir die gute Bilanz in Baunatal beibehalten“, sagt VfB-Trainer Matthias Linke. Dazu müsse man allerdings die Fehlerquote der ersten Halbzeit vom Spiel gegen Hofgeismar minimieren. „Da ist vieles nicht gut gelaufen, vor allem im Abschluss gab es Schwächen“, sagt Linke, der fehlende Konzentration in seiner Mannschaft bemängelte.

Auch in der Abwehr habe es Löcher gegeben. „Wenn wir 60 Minuten wie in der zweiten Halbzeit gegen Hofgeismar spielen, dann haben wir beste Chancen auf ein gutes Ergebnis“, so Linke. Der muss weiterhin auf die verletzten Spieler Patrick Gramnjak und Max Gribner verzichten.  (Von Peter Fritschler)

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