Eintracht Baunatal empfängt heute TuS Opladen

Eintracht-Handballer mit Rückenwind ins Heimspiel

Ist am Samstag voll gefordert: Baunatals Felix Geßner.
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Baunatals Linksaußen Felix Geßner ist am Samstag gefordert.

Wenn der GSV Eintracht Baunatal heute Abend (18 Uhr/Rundsporthalle) den TuS Opladen empfängt, gehen die Gastgeber mit Rückenwind in die Partie. „Der knappe Sieg gegen Gummersbach am vergangenen Wochenende war wichtig für das Selbstbewusstsein“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich.

In der 3. Handball-Liga stehen die Baunataler auf dem sechsten Platz. Den zu halten oder gar weiter nach oben zu kommen, ist nach wie vor das Ziel der Eintracht, um der Abstiegsrunde in der Staffel D zu entgehen. Klar, dass die Gäste bei drei von vier möglichen Heimsiegen der Eintracht gewarnt sind: „In Baunatal kommt einiges auf uns zu. Sie verfügen über einen starken Rückraum, sowohl spielerisch als auch von den Schützen und zudem über eine sehr unangenehme und flexible Abwehr. Wir müssen erneut sehr diszipliniert spielen um für einen Sieg in Frage zu kommen. Was ich garantieren kann, ist, dass unsere Jungs wie immer alles reinwerfen werden, um die Punkte mit nach Opladen zu bringen.“ so Headcoach Fabrice Voigt auf der Homepage der Leverkusener. Personell kann Voigt mit großer Wahrscheinlichkeit auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Nicht ganz so gut sieht dabei für die Eintracht aus. So hat sich Linksaußen Tom Kurtz in dieser Woche beim Training das Außenband gerissen und steht vorerst nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund wird Rückkehrer Felix Geßner voraussichtlich durchspielen müssen. „Zuletzt habe ich 20 Minuten gespielt, aber ich fühle mich fit genug, auch über einen längeren Zeitpunkt meine Leistung abzurufen“, sagt Geßner, der verletzungs- und coronabedingt bis vor zwei Wochen fast ein Jahr pausieren musste. „Natürlich kommt Opladen als Favorit, aber wenn wir die nötige Anspannung aufbauen können, ist für uns was drin“, gibt sich der 30-Jährige optimistisch.

Das sieht auch GSV-Trainer Dennis Weinrich so: „Opladen hatten wir eigentlich gar nicht auf der Rechnung. Die haben einen sehr ausgeglichenen Kader und nutzen jede Chance zum Tempospiel.“

Dafür muss nicht nur Linksaußen Felix Geßner sein Leistungspotenzial voll abrufen. Bei der Besetzung der Rechtsaußen-Position hofft Weinrich auf die Gesundung von Benjamin Fitozovic, der wegen eines Infekts nicht ordentlich trainieren konnte. Es muss also alles stimmen, wenn es nach Weinrich geht: „Dann können wir auch einen Großen schlagen.“ (Martin Scholz)

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