Ehemaliger SVH-Spieler Hansjörg Henne wird 75

Morgens Handball, nachmittags Fußball

Hansjörg Henne

KASSEL. Es mutet völlig verrückt an, was Hansjörg Henne in der Saison 1971/72 veranstaltet hat: Da bestritt der Torwart mit den Handballern der SVH Kassel ein Spiel in Angermund bei Düsseldorf und stand am gleichen Tag nachmittags im Fußballtor der TSG Hofgeismar.

Verrückt – im positiven Sinne – war Henne einige Male: „Auch in Nettelstedt und in Braunschweig habe ich morgens Handball gespielt. Dann wurde ich abgeholt und hütete am Nachmittag den Fußballkasten der Hofgeismarer, mit denen ich 1972 in die A-Klasse aufgestiegen bin“, erzählt Hansjörg Henne, der heute 75. Geburtstag seinen feiert.

Einen Namen machte sich der Jubilar Ende der Sechziger- und zu Anfang der Siebzigerjahre, als es mit den Harleshäuser Handballern stetig bergauf ging. Mit überragenden Torhüter-Leistungen trug er dazu bei, dass die Mannschaft 1973 ins Finale um die deutsche Feldhandball-Meisterschaft vordrang. In Wetzlar unterlag sie Großwallstadt 10:13 (9:9) nach Verlängerung.

Heute ist er in seinen sportlichen Aktivitäten stark eingeschränkt – nach einem schweren Fahrradunfall 1999. „Dabei habe ich nicht nur einen Joch- und Nasenbeinbruch erlitten, sondern mir auch beide Schultergelenke ausgerenkt“, beklagt Henne. Dennoch sitzt Henne wieder regelmäßig im Sattel.

Seinen Geburtstag feiert der ehemalige Finanzamt-Angestellte in seinem 1968 erbauten Hofgeismarer Eigenheim mit seiner Frau Lucie, mit der er 52 Jahre verheiratet ist, seiner Schwester Martina und Tochter Sandra. (gra) Foto:  nh

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