Vier Titelanwärter – Rest kämpft um Klassenerhalt

Nach Celler Aus nur zwei Absteiger in der zweiten Frauen-Bundesliga

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Vor einer großen Herausforderung: SG-Trainer Christian Denk.

Kirchhof. Noch haben sie kein Tor geworfen, die Kirchhofer Handballerinnen. Und doch sind die Aktien des Aufsteigers in die 2. Liga bei ihrer „Mission Klassenerhalt“ bereits gestiegen. Denn: Statt vier steigen am Ende der Spielzeit 2017/2018 nur zwei Teams ab.

Ein Grund: Die Celler Insolvenz, wodurch sich die Zahl der Mannschaften auf 15 reduziert hat. Ein weiterer Grund: Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat die Zahl der Aufsteiger aus den vier Drittliga-Staffeln auf drei reduziert. Und damit auf den (in den letzten Jahren zunehmenden) Verzicht namhafter Staffelsieger auf den Aufstieg reagiert.

„Trotzdem wird‘s schwer genug“, weiß Christian Denk. Der Trainer der SG 09 Kirchhof sieht die 2. Liga „in der Breite so stark wie lange nicht mehr“ und seine Mannschaft auf Augenhöhe mit mindestens zehn Konkurrenten, „die sich alle erst einmal nach hinten absichern wollen“. Aufstiegsaspiranten sind für ihn SGH Rosengarten-Buchholz, SV Union Halle-Neustadt, Kurpfalz Bären und TV Beyeröhde. Zwei davon (Halle-Neustadt und Rosengarten) hat die SG in den ersten beiden Heimspielen zu Gast, dazwischen liegt das Gastspiel bei Sachsen Zwickau. Zum Saisonstart müssen die Kirchhoferinnen am Samstag bei Werder Bremen antreten.

Ein Auftaktprogramm, das es in sich hat. Und den Neuling gleich voll fordert. Auf dem Feld und möglicherweise auch daneben. „Egal wie wir in den ersten Spielen abschneiden, wir müssen die Ruhe bewahren“, sorgt Kirchhofs Trainer schon mal vor. In dem Wissen, dass die aktuelle Euphorie rund um den Traditionsverein ein schnelles (und unverhofftes) Erfolgserlebnis noch mehr schüren würde.

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