26:26 in Großsachsen

Das nächste Remis für Eintracht Baunatal

Energisch: Baunatals Sven Vogel (links, hier gegen Bad Neustadts Franziskus Gerr) erzielte für die Eintracht zehn Tore. Foto: Andreas Fischer

Kassel/Großsachsen – „Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle“, sagte Matthias Deppe, Trainer von Eintracht Baunatal, nach dem Auswärtsspiel in Großsachsen. Am Ende der packenden Partie gab es für den Handball-Drittligisten beim 26:26 (13:14) das nächste Unentschieden. Es ist die dritte Punkteteilung in den vergangenen fünf Partien. Da die Baunataler zudem zweimal verloren, warten sie nun seit fünf Spielen auf ihren dritten Saisonsieg.

„Wir haben uns mit dem Mini-Kader durchgekämpft. Ich bin mit unserer Leistung hochzufrieden“, sagte Deppe und fügte hinzu: „Das Unentschieden täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Wir haben eine so gute Abwehr wie noch nie in dieser Saison gespielt.“

Mit nur sieben Feldspielern aus der ersten Mannschaft traten die Großenritter in Großsachsen an. Davon ließen sich die Gäste aber nicht beeindrucken und legten einen furiosen Start hin. Nach zwölf Minuten führten die Baunataler 8:4. Besonders einer drehte auf – Marvin Gabriel. Der Kapitän traf in der Anfangsphase fünfmal.

Dann nahm die intensive Begegnung aber ihre erste Wendung. Die Hausherren fanden besser in die Partie, drehten das Spiel bis zur 21. Minute auf 11:10 und führten auch zur Pause 14:13.

Nach dem Seitenwechsel zog Großsachsen zunächst auf 20:15 (38.) davon. Aber die Baunataler stabilisierten sich wieder in der Abwehr. In ihrer stärksten Phase legten sie einen 6:0-Lauf hin und führten auf einmal 23:21 (47.). Zum besten Baunataler Torschützen entwickelte sich nach der Pause Sven Vogel, der insgesamt zehnmal traf.

Danach verpassten es die Gäste aber, sich entscheidend abzusetzen. „Insgesamt hat uns dann vorn in der ein oder anderen Situation das Quentchen Glück gefehlt“, sagte Deppe. Die Konzentration ließ etwas nach, was beim kleinen Baunataler Kader aufgrund der temporeichen Partie verständlich war. Dennoch führten die Großenritter bis zur 57. Minute mit 26:24 – mussten dann aber noch zwei Treffer zum 26:26-Endstand einstecken.

Keinen Grund zur Panik sieht Eintracht-Trainer Deppe aufgrund der sieglosen Serie seiner Mannschaft von fünf Spielen. „Wenn wir die heutige Leistung in der Abwehr auch in den nächsten Spielen zeigen und im Angriff nur etwas erfolgreicher abschließen, dann werden wir auch wieder gewinnen.“

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