Neuanfang bei der ACT

Basketball-Oberliga: Trainer Hüseyin Eser geht bei den Kasselern ins 14. Jahr

+
Vorfreude auf die Saison: Für den ACT Kassel gehen (hinten von links) Eugen Haas, Damiel Eckhardt , Heinrich Wiebe, Thiemo Steinau, (vorne von links) Cedric Toth, Daniel Jede, Trainer Hüseyin Eser, Tarik Englmann und Florian Höhlschen in die neue Spielzeit.

Kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel stehen nach dem Abstieg aus der Regionalliga vor einem Neuanfang.

Trainer Hüseyin Eser, der seit 25 Jahren Trainer im Verein ist und in sein 14. Jahr als Coach der ersten Mannschaft geht, will daran arbeiten, wieder eine schlagkräftige Truppe für die nächsten Jahre zusammenzustellen. Los geht es für die ACT heute mit einem Heimspiel gegen den MTV Gießen (18.30 Uhr, Berufsschulzentrum).

Das Team geht stark verjüngt in die neue Runde, es gab einige Abgänge: Marcus Bernhardt (Erfurt), Pablo Tayebi (für ein Jahr in Budapest), Jan Weitzel (Würzburg) und David Ripke (für ein Jahr in den USA) sind weg, Josef Hunold tritt aus beruflichen Gründen kürzer und Christian Stude spielt für die ACT III. Dazu gekommen ist mit dem Spanier Ronald Rivas aus Hann. Münden ein schneller Aufbauspieler. Moritz Lamprecht und Nachwuchsspieler Thiemo Steinau rücken fest in den Kader. Ob Eser auch künftig von Bastian Kelsch unterstützt wird, ist noch nicht ganz klar. Der bisherige Co-Trainer ist beruflich stark eingebunden.

Die Ära der „goldenen Generation“ der ACT mit Spielern wie Matthias Sinning, Marcel Wright, Bastian Kelsch, Andreas Katsagiorgis, Stras Brantner und Armin Mustafic ist vorbei. Eugen Haas, seit 2004 dabei, ist jetzt der dienstälteste Spieler. „Das, was damals war, hätte sich vorher niemand träumen lassen und war wunderbar – jetzt haben wir einen Normalzustand“, sagt der Coach, der sich dem Verein und Abteilungsleiterin Ilse Kühn weiter sehr verbunden fühlt. „Wir haben das hier immer im Tandem gemacht“, sagt er.

Von einem schnellen Wiederaufstieg in die Regionalliga will der 42-Jährige nichts wissen. „Wir haben die letzten drei Jahre ums Überleben in der Regionalliga gekämpft, wir müssen jetzt erstmal eine vernünftige Mannschaft formen.“

Ein klarer Nachtteil für die ACTer ist, dass sie bis Dezember nur zwei Heimspiele in der Emil-Junghenn-Halle austragen können. Dort trainieren sie zweimal die Woche. So sind die Partien im Berufsschulzentrum schon fast Auswärtsspiele. Eser hofft eine bessere Regelung im neuen Jahr. (zgk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.