TSV Vellmar verliert in Kleenheim mit 24:29

Oberliga-Handballer vom TSV Vellmar verlieren

Schulterklopfen: TSV-Torwart Christian Gumula und Rückraumspieler Vladimir Djuric, im Hintergrund der Vellmarer Jonas Koch. archiv
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Schulterklopfen: TSV-Torwart Christian Gumula und Rückraumspieler Vladimir Djuric, im Hintergrund der Vellmarer Jonas Koch.

Für etwa 20 Minuten schnupperten die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar an der Sensation, als sie beim Favoriten HSG Kleenheim-Langgöns mit vier Toren führten. Doch am Ende setzten sich die Hausherren durch und gewannen das letzte Spiel vor der Weihnachtspause mit 29:24 (10:14).

Die Partie in der Weidig-Halle in Oberkleen wurde in den ersten Minuten durch die Gastgeber bestimmt. Doch schon beim 5:5 (12.) und 9:9 (23.) waren die Vellmar dran. Die Gäste nutzen in der Folgezeit ihre Chancen und zur Halbzeit stand es 14:10 für den TSV Vellmar.

Die Nordhessen boten auch kurz nach der Pause dem Favoriten weiter Paroli und erst nach dem 15:11 (32.) kam Kleenheim-Langgöns wieder besser ins Spiel.

Nach 39 Minuten stand es erst 18:18, dann 19:18 für die Gastgeber. Und die ließen danach nicht locker, daran änderten auch die Auszeiten von TSV-Trainer Abraham Rochel nichts.

Sechs Minuten vor Spielende hatte die HSG, bei der fast alle verletzten Spieler wieder dabei waren, einen Fünf-Tore-Vorsprung, den sie bis zum Schlusspfiff auch hielt.

„Unter dem Strich bin ich nicht unzufrieden, man darf nicht vergessen, dass wir bei einem der Topteams der Liga verloren haben“, sagte Abraham Rochel. In der ersten Halbzeit habe seine Mannschaft in der Abwehr eines ihrer bisher besten Spiele gemacht. Auch im Angriff habe man wenig Fehler produziert. Nach der Pause schlichen sich dann wieder alte Fehler ein, innerhalb von vier Minuten sei Kleenheim wieder herangekommen.

„Wir haben mit unserem kleinen Kader nicht viele Alternativen und wir haben nur einen Linkshänder, da stoßen wir dann doch schon mal an unsere Grenzen“, so Abraham Rochel.

Der TSV Vellmar pausiert jetzt bis zum 9. Januar, dann geht es mit dem ersten Rückrundenspiel bei der HSG Großenlüder/Hainzell weiter. Am Dienstag wird die Mannschaft noch einmal trainieren, dann ist Pause bis zum 4. Januar. (Peter Fritschler)

TSV: Herwig, Gumula; Räbiger 4/3, Staubesand, Hujer 1, Djuric 4, Stumbaum 2, Adam 9, Hoffmann, J.M. Berninger 2, T.J. Berninger, Willrich, Drönner 2

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