Niklas Künzel tritt mit dem Hessenligisten am Sonntag in Fernwald an

Erstes Tor nach 38 Spielen für den KSV Baunatal

Fußballer Niklas Künzel steht in einem Kabinengang im Parkstadion Baunatal
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Konzentriert auf dem Weg ins Parkstadion: Niklas Künzel, der nun erstmals für Baunatal traf.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge ist der KSV Baunatal in der Fußball-Hessenliga unter der Woche in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim 1:0-Erfolg in Hünfeld hat einer getroffen, der eine Premiere feierte: Niklas Künzel.

Baunatal - Obwohl der Innenverteidiger schon seit mehr als zwei Jahren bei den VW-Städtern spielt, hat er bis zur neunten Minute am vergangenen Dienstag in 38 Partien kein einziges Tor erzielt. „Aber dann hat es mich umso mehr gefreut. Ich gehe zwar bei Standards immer mit nach vorn, das Erfolgserlebnis blieb mir aber in Baunatal bislang verwehrt“, sagt Künzel.

Ob er jetzt auf den Geschmack gekommen ist, wird sich schon am Sonntag zeigen, dann steht ab 15 Uhr die nächste Partie in Fernwald an. Und eigentlich war es nach dem Spiel in Hünfeld gar nicht so sicher, ob der 24-Jährige wieder auflaufen kann. Denn zur Halbzeit musste er mit Leistenproblemen in der Kabine bleiben. „Es hat nach einem Zweikampf ordentlich gezogen. Aber der Physio meinte, dass alles gut sei und ich in Fernwald wieder spielen kann“, erklärt Künzel.

Der in Kassel geborene Verteidiger hatte von 2012 bis 2015 in der U17- und U19-Bundesliga für Eintracht Frankfurt gespielt, wechselte dann zur zweiten Mannschaft des FC Augsburg und absolvierte dort zwölf Regionalligaspiele. Zwischen 2016 und 2018 war er auch für den KSV Hessen in der vierthöchsten Spielklasse aktiv, ehe es ihn dann nach Baunatal in die Hessenliga zog. „Ich habe mir halt irgendwann gesagt, dass es nicht zum Vollprofi reicht. Also bin ich zurück in meine Heimat nach Nordhessen gekommen“, erklärt Künzel, der in Kassel wohnt. Aktuell studiert er Mathematik und Sport auf Lehramt für Haupt- und Realschule.

Die aktuelle Situation in der Hessenliga beschreibt er als „brutal. Das ist so eng, da kann jeder jeden schlagen. Woche für Woche gibt es ein bis zwei Überraschungen“, sagt Künzel, der auch meint: „Als Knackpunkt würde ich das Spiel in Hünfeld nicht bezeichnen. Aber unsere Leistungen hatten in den letzten Wochen schon eine aufsteigende Tendenz.“

Vor Fernwald warnt Künzel: „Sie haben sich noch einmal deutlich verstärkt und verfügen über eine hohe Hessenliga-Qualität. Ihre Spielweise dürfte uns aber ganz gut liegen.“ Und vielleicht findet Niklas Künzel ja in der Abwehr der Gastgeber eine Lücke, um seinen zweiten Treffer für die Baunataler nachzulegen.

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