EHF-Cup: Melsungen mit Danner und Hildebrand bei Balatonfüredi – Anwurf heute um 14.15 Uhr

MT nimmt den Letzten ernst

Kandidaten für die Melsunger Innenverteidigung: Malte Schröder (links) und Felix Danner (rechts, hier gegen Eskilstunas Atli Ingolfsson) wollen den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel. Archivfoto: Fischer

Melsungen/Veszprem. Die Melsunger Handballer und ihr nächster Europapokal-Gegner Balatonfüredi KSE haben im Februar eine Erfahrung gemacht, auf die sie liebend gern verzichtet hätten. Nämlich: ein kapitaler Fehlstart innerhalb einer Partie, von der sie sich nicht mehr richtig erholen konnten. Der MT war es am Mittwochabend beim 23:26 in der Bundesliga-Begegnung gegen den HSV Hamburg so ergangen, bei den Ungarn war es das erste Gruppenspiel im EHF-Cup zu Hause gegen RK Nexe, das mit einem 19:31-Debakel für die Magyaren geendet hatte.

„Wir sind nicht in der Position, einen Gegner unterschätzen zu können“, sagt Melsungens Coach Michael Roth mit Blick auf die ernüchternde Leistung gegen den HSV. Außerdem misst er den heutigen Kontrahenten (Anwurf um 14.15 Uhr in der Arena in Veszprem) nicht an dessen Auftritt gegen Nexe. Roth genügt das 24:24-Unentschieden, das Schlusslicht Balatonfüredi vor einer Woche in Schweden bei Eskilstuna Guif erreichte, als Warnung.

In buchstäblich letzter Sekunde kam das Team vom Plattensee zum Gleichstand. Zunächst parierte KSE-Torwart Marton Szekely, dann holte Rechtsaußen Tamas Ivancsik einen Siebenmeter heraus, den dieser auch noch selbst verwandelte. „Die Formkurve zeigt bei Balatonfüredi nach oben, Melsungen besitzt jedoch die besseren Karten“, erklärt Bela Bartalos. Der Bruder des früheren Gensunger Zweitliga-Torwarts Zoltan Bartalos ist unter anderem für eine Handball-Akademie in Ungarn tätig und trainiert somit ab und an die beiden guten Schlussleute Szekely und Adam Borbely aus der KSE-Mannschaft.

Die MT, die am Freitag zunächst von Hannover nach Wien flog und dann im Bus weiter nach Veszprem reiste, hat Christian Hildebrand (zuletzt Grippe) wieder an Bord. Falls möglich, soll der angeschlagene Felix Danner geschont werden. Für ihn könnten Malte Schröder oder Nenad Vuckovic im Mittelblock der Abwehr agieren – und dazu beitragen, dass die Nordhessen den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel landen.

Von Björn Mahr

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