Skaterhockey: Kassel Wizards spielen im Sportkomplex Baunatal gegen Sauerland um Bundesliga-Aufstieg

Noch ein Schritt bis zum Ziel

Er weiß, wie’s geht: Andre Haaf bejubelt einen seiner Treffer in einem früheren Spiel gegen die Sauerland Steelbulls. Mit weiteren Toren und Vorlagen will er heute zum Bundesliga-Aufstieg beitragen. Foto: Donth/nh

Kassel. Erst vor knapp drei Jahren gegründet, stehen die TGW Kassel Wizards vor einem im Januar 2013 kaum für möglich gehaltenen Triumph. Bei einem Sieg im heutigen letzten Saisonspiel gegen die Sauerland Steelbulls (19 Uhr, Sportkomplex Baunatal) steigt der bisherige Zweitligist in die Skaterhockey-Bundesliga auf. Die Kasseler wären dort nach dem Abstieg der Assenheim Patriots das einzige hessische Team. Wir sprachen mit Andre Haaf, einem der Topscorer der Wizards.

Welche Summe würden Sie auf einen Sieg der Wizards setzen?

Andre Haaf: (überlegt) Na ja, es wird bestimmt eng. Aber 500 Euro würde ich setzen.

Wie hoch schätzen sie die Chancen ihrer Mannschaft genau ein?

Haaf: Ich glaube, wir sind grundsätzlich die bessere Mannschaft mit den besseren Einzelspielern. Von vier Spielen in dieser Runde haben wir drei gewonnen. Aber wir müssen mehr wollen als die Steelbulls. Weil alles jetzt in einem einzigen Spiel entschieden wird, stehen die Chancen 50:50.

Wie bereiten sich die Wizards auf die Partie vor?

Haaf: Wir haben nichts Besonderes gemacht, wie üblich zweimal trainiert. Auch alle, die sonst wegen der Arbeit fehlen, waren dabei.

Spieler der Kassel Huskies wie Manuel Klinge oder Alexander Heinrich, die im Sommer bei Ihnen mitmischen, sind jetzt wieder beim Eishockey aktiv. Haben die Wizards sich dennoch um deren Freigabe bemüht?

Haaf: (lacht) Nein, nein. Obwohl sie immer eine Riesenhilfe waren. Aber wir verfügen auch ohne sie über zwei starke Reihen, die in der Bundesliga mithalten könnten. Auch wenn wir dann natürlich nicht wieder um die Spitze mitspielen würden. Im Sommer sind die Jungs dann hoffentlich wieder bei uns.

Bauen auch die Wizards, so wie die Steelbulls es gern tun, auf ausländische Spieler, die eigens zu den Partien anreisen?

Haaf: Nein, das gibt es bei uns nicht. Außerdem sind alle unsere Spieler fit und einsatzbereit.

Sie spielten früher Eishockey und Inlinehockey. Wer oder was hat sie vor dieser Saison zum Skaterhockey gebracht?

Haaf: Die Wizards haben mich angesprochen. Viele von ihnen waren früher bei den Kaufungen Sharks, ich bei den Pinguinen Baunatal. Es ist schön, dass wir jetzt gemeinsam für den Aufstieg kämpfen, nachdem wir früher verbissene Gegner waren.

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Snowbuddy
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Na, da heißt es doch alle man in die Halle und den Jungs den Rücken stärken damit ein Sieg heute möglich ist.

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