Regionalligist Hessen Kassel verliert Freundschaftsspiel 0:1 gegen FSC Lohfelden

KSV nutzt Chancen nicht

Slalomlauf: Die Lohfeldener Verteidiger Roy Keßebohm (links) und Pere Pavic (rechts) stellen sich dem Löwen-Angreifer Benjamin Girth in den Weg. Foto: Malmus

Lohfelden. Freundschaftsspiel-Derby im Nordhessenstadion: Anlässlich der Ehrung André Schuberts mit dem Heinz-Fehr-Pokal trafen sich der FSC Lohfelden und Regionalligist KSV Hessen Kassel zu einem Testspiel. Das Spiel vor 250 Zuschauern endete 1:0 (0:0) für den FSC. Die Löwen traten unter anderen ohne Shqipon Bektashi, Frederic Brill und Kapitän Tobias Becker an.

Der Regionalligist übte früh Druck auf den Gegner aus, der seinerseits zunächst nur durch Konter zu Entlastung kam. Die Löwen-Offensive wechselte oft die Positionen, Sylvano Comvalius stand als Ballverteiler im Mittelpunkt. Marco Dawid (31.) und Benjamin Girth (33.) zögerten beim Abschluss nach Comvalius-Zuspiel jedoch zu lange, sodass keine Gefahr entstand.

Egli Milloshaj (37.) und Niklas Kühne (41.) trafen wenig später den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig, sodass Niklas Hartmann im KSV-Tor nicht eingreifen musste. Vor der Pause vergaben die Kasseler gleich zwei Hundertprozentige: Zuerst traf Dawid aus kurzer Distanz Torwart Schreiber (42.), dann verfehlte Comvalius den Kasten aus ähnlich guter Lage (43.). Nach dem Seitenwechsel reagierte Schreiber zweimal glänzend, als er zunächst gegen Feigenspan (58.) parierte und wenig später Comvalius’ Schuss aus 25 Metern über den Kasten lenkte. Lohfeldens Demetrio D’Agostino sorgte dann für die Entscheidung und den Jubel der Hausherren: Sein platzierter Schuss von der Strafraumkante ließ Hartmann keine Abwehrmöglichkeit.

„Einige Spieler haben die benötigte Spielzeit bekommen, jedoch müssen wir eine der zahlreichen Chancen nutzen“, zog KSV-Trainer Matthias Mink ein durchwachsenes Fazit. „Kassel hatte sicherlich mehr Chancen, wir haben aber ein tolles Tor gemacht“, sagte der zufriedene Lohfeldener Trainer Otmar Velte über den Sieg.

Von Gregory Dauber

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