VERBANDSLIGA OSC schüttelt Verfolger Weidenhausen ab – Mittelhandbruch bei Trump

4:2 – Vellmar bleibt das Maß aller Dinge

Kaum zu halten: Vellmars Torjäger Serkan Aytemür (rechts) im Verbandsligaspiel gegen Weidenhausen, hier versucht ihn Abwehrspieler Eike Görs zu stoppen.
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Kaum zu halten: Vellmars Torjäger Serkan Aytemür (rechts) im Verbandsligaspiel gegen Weidenhausen, hier versucht ihn Abwehrspieler Eike Görs zu stoppen.

In einer jederzeit spannenden Partie der Fußball-Verbandsliga setzte sich Spitzenreiter OSC Vellmar gegen Verfolger SV Weidenhausen mit 4:2 (2:1) durch. Am Ende war die Begegnung enger, als es das Ergebnis aussagt. Zudem mussten die Gastgeber den Erfolg mit drei Verletzten und einer Gelb-Roten-Karte teuer bezahlen.

Noch bevor der erste Treffer fiel, hatten beide Teams schon eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Und das im Wechsel. Erst waren die Gäste dran, dann Vellmar (2.). Nur eine Minute später hatten die Gastgeber den Torschrei bereits auf den Lippen, als Geburtstagskind Serkan Aytemür seine Gegenspieler abgeschüttelt hatte, doch SVW-Torhüter Lucas Wassmann war schnell am Boden, konnte seinen Abschluss aber nur aufhalten. Endgültig schlug Verteidiger Kilian Krug den Ball aus der Gefahrenzone.

„Wir hätten verdient früh in Führung gehen müssen“, sagte OSC-Trainer Jörg Müller, der seine Startelf auf drei Positionen im Vergleich zur Vorwoche geändert hatte. Und weiter: „Unterm Strich ist unser Arbeitssieg aber verdient.“

Die Führung erzielten dann die Gäste. Torjäger Sören Gonnermann hatte den Ball im Mittelfeld erobert und marschierte Richtung Strafraum, spielte dort Doppelpass mit Jan Gerbig und vollendete sehenswert und unhaltbar für Vellmars Torhüter Timon Dietrich (11.).

Aus den Rhythmus kamen die Gastgeber, als Abwehrspieler Luca Trump verletzungsbedingt das Feld verlassen musste (25.). Trump brach sich den Mittelhandknochen und wird vermutlich im Laufe der Woche operiert. Nach kurzem Durchhänger drängte der OSC nun vehement auf den Ausgleich, konnte sich aber erst durch einen Doppelschlage in der 38. und 42. Minute belohnen. Zunächst traf der erneut starke Marko Utsch nach feinem Pass von Egli Milloshaj zum Ausgleich. Nachdem wenig später Maximilian Werner im Strafraum von den Beinen geholte wurde, brachte Aytemür mit einem verwandelten Foulelfmeter sein Team mit 2:1 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Spielchen weiter. Glück hatte Vellmar als Gerbig nur den Pfosten traf (53.). Dann aber wieder die Gastgeber. Nach einem Konter legte Utsch quer auf Werner, der das Leder zum 3:1 über die Linie drückte (56.). In der 67. Minute wieder die Gäste: Welker hatte Gerbig gefoult, den Freistoß schoss Gerbig selbst, dabei hatte Torhüter Dietrich alle Mühe den Ball an die Torlatte zu lenken. Nun war wieder der OSC an der Reihe, und auf Pass von Werner machte Aytemür das 4:1 (72.). Die Vorentscheidung? Mitnichten: In der 75. Minute traf Jannis Beng mit Flachschuss zum 4:2, was der Startschuss zur Schlussoffensive der Gäste war. Belohnen konnte sich das Team allerdings nicht mehr, auch weil Gonnermann mit einem Freistoß erneut nur die Latte traf.

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