Vorgezogenes Spiel der Fußball-Verbandsliga

Eintracht Baunatal erkämpft sich Remis in Vellmar

Luftkampf: Eintracht-Akteur Marlon Reith (links) im Duell mit Simon Kauf. Foto: Andreas Fischer

Zufrieden war nach dem vorgezogenen Spiel der Fußball-Verbandsliga Nord nur eine Mannschaft: Eintracht Baunatal freute sich über ein 2:2 (2:1)-Unentschieden beim favorisierten OSC Vellmar.

„Meine Elf hat kämpferisch alles gegeben“, sagte Eintracht-Trainer Thomas Kraus.

Zwar deutete die Heimelf ihre Gefährlichkeit früh an (4.), als es vor dem Kasten von Torhüter Maurice Kraft lichterloh brannte. Doch nur fünf Minuten später jubelte der Gast: Kuntschuss von Christopher Löbel – 1:0 für Baunatal. Vellmar antwortete mit wütenden Angriffen. Serkan Aytemür hatte den Ausgleich nach feinem Pass von Maik Siebert auf dem Fuß, verzog aber knapp (17.). Ansonsten war der Torjäger bei den Baunataler Innenverteidigern Christian Krug und David Katluhn gut aufgehoben.

Nach Freistoß von Tolga Yantut köpfte Christian Brinkmann übers Gästetor (21.). Das Spiel nahm sich nun eine kleine Auszeit. Für Niklas Leck war die Partie nach 27 Minuten beendet – der Baunataler zog sich bei einem Zusammenprall eine blutende Kopfwunde zu. Hani Osman hätte den Vorsprung der Gäste ausbauen können, schloss aber zu überhastet ab. Nach Yantut-Pass machte es David Kunz auf der Gegenseite besser und glich aus (39.). Allerdings: Fast postwendend vollendete Baunatals Tim Kraus einen tollen Konter zur neuerlichen Führung (41.).

Direkt nach dem Seitenwechsel traf Krug nach einem Löbel-Freistoß nur die Torlatte (49.). Jetzt nahm Vellmar aber das Heft in die Hand und hatte Pech, dass der Schiedsrichter bei Katluhns Eigentor eine Abseitsstellung sah (52.). Vor allem mit Yantuts Standards hatten die Gäste ihre Probleme. Nach einem Rempler an Aytemür fühlte sich der OSC erneut ungerecht behandelt, weil der Referee nicht auf Foulelfmeter entschied (61.). 

Dann aber doch der Ausgleich: Nach feinem Spielzug traf Vellmars Yantut aus 16 Metern überlegt ins Eck. Torhüter Kraft rettete den Großenrittern per Fußabwehr gegen Njegos Despotovic den Punkt (84.). Unrühmlicher Höhepunkt einer umkämpften Partie war die Rote Karte von Vellmars Sinan Üstün wegen Meckerns. Trainer Jörg Müller bilanzierte nach der Partie enttäuscht: „Meine Mannschaft hat sich nach der Pause gesteigert, aber sie muss sich dann einfach auch mal belohnen.“

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