Handball-Oberliga: Personalsorgen vor Heimspiel

Zwehren/Kassel hat formstarke HSG Rodgau Nieder Roden zu Gast

Gute Erinnerungen: Zwehrens Meike Naumann traf im Hinspiel gegen Rodgau neunmal. Foto: Fischer

Kassel. Es wäre vermessen, von Abstiegskampf zu sprechen. Trotzdem ist der siebte Tabellenplatz, auf dem Handball-Oberligist HSG Zwehren/Kassel aktuell steht, nicht gerade ein Ort zum Füße hochlegen. Es geht eng zu, der Keller ist nicht weit entfernt. Umso wichtiger wäre ein Sieg am heutigen Samstag im Heimspiel gegen die formstarke HSG Rodgau Nieder Roden (16 Uhr, Heisebachhalle).

Dass dieses Unterfangen kein leichtes wird, weiß HSG-Trainer Gunnar Kliesch: „Über die erste Welle und über die Außenpositionen ist unser Gegner brandgefährlich.“ Zudem hat Rodgau ein echtes Ass im Ärmel: Anna Bretz. Die Rodgauerin wirbelt auf Linksaußen und kann Zweitligaerfahrung vorweisen. Sie ist sicher auch ein Grund dafür, dass ihr Team aus den vergangenen vier Spielen die volle Punkteausbeute holte. Ob die Zwehrenerinnen diesen Aufschwung stoppen können, ist indes fraglich. Ein Blick auf die personelle Situation dürfte Coach Kliesch Kopfschmerzen bereiten. „Das Spiel in Bruchköbel hat Kraft gekostet. Es ging ordentlich zur Sache“, erklärt der Übungsleiter und verweist auf vier bis fünf angeschlagene Spielerinnen. Wer nun gegen Rodgau auf dem Feld stehen wird, entscheidet sich kurzfristig.

Nach der unnötigen Niederlage bei der SG Bruchköbel ist die Zielsetzung dennoch klar: Es soll zurück in die Erfolgsspur gehen. „Wir müssen körperliche Präsenz zeigen und ähnlich auftreten wie im Hinspiel“, sagt Kliesch. Apropos Hinspiel: An dieses werden sich die Zwehrenerinnen gern zurückerinnern. Es war der erste Auswärtserfolg in der laufenden Spielzeit. Mit 30:25 setzte sich das Kliesch-Team durch. Ein Garant für den Sieg war damals unter anderem Meike Naumann. Sie lief zur Hochform auf und erzielte neun Treffer.

Von Raphael Wieloch

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