René Pritsch kehrt zurück

Kaufungen empfängt Vollmarshausen in der Gruppenliga

Aufgepasst: Vollmarshausens Luca Schneider (links) stellt sich SVK-Stürmer Gencer Alaca entgegen, dem 2020 der Siegtreffer für die Gastgeber gelang.
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Aufgepasst: Vollmarshausens Luca Schneider (links) stellt sich SVK-Stürmer Gencer Alaca entgegen, dem 2020 der Siegtreffer für die Gastgeber gelang.

Kassel – Im Derby der Fußball-Gruppenliga empfängt der vor der Spielzeit hoch gehandelte SV Kaufungen Nachbar FSK Vollmarshausen mit Abwehrspieler René Pritsch. Die Begegnung wird am Sonntag um 15 Uhr im Lossetalstadion angepfiffen.

„Ich war gern in Kaufungen, wollte aber nach den vielen Jahren einfach mal etwas anderes machen“, sagt Pritsch. In seiner Kaufunger Zeit schaffte er mit der A-Jugend den Aufstieg in die Hessenliga. Mit den Senioren stieg er in die Gruppenliga auf und schaffte auch den Sprung in die Verbandsliga. Allerdings war er auch beim Abstieg in die Gruppenliga Bestandteil der Mannschaft. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger befindet sich im Studium zum Polizeibeamten und nimmt derzeit an einem Lehrgang in Gießen teil.

Nicht begleiten werden ihn am Sonntag die weiteren ehemaligen Kaufunger. Miguel Schneppe, Niklas Toth, Kevin van der Veen und vermutlich Leon Stolfo sind aus den unterschiedlichsten Gründen verhindert. Auch Luca Schneider wird dem Team von Trainer Jens Alter am Wochenende fehlen.

René Pritsch

Einen Grund, schon vorher den Kopf in den Sand zu stecken, sieht Pritsch unterdessen nicht und sagt: „Natürlich sind wir krasser Außenseiter, aber wir haben eine charakterstarke Mannschaft. Wenn wir zusammenrücken sollte auch in Kaufungen etwas drin sein.“ Insbesondere spielt er, der mit seiner Mannschaft bei drei Remis und drei Niederlagen noch nicht gewinnen konnte, auf die tolle Moral beim 1:1-Unentschieden gegen den SV Reichensachsen an.

Auch die Gastgeber laufen derzeit ein wenig den eigenen Ansprüchen hinterher. Wenngleich Coach Hannes Peschutter schon vor der Saison gewarnt hatte, dass es wohl nicht so weitergehen würde wie in der vergangenen Spielzeit. Damals war sein Team an der Spitze vorweg marschiert.

„Teilweise passen die Leistungen und die Ergebnisse in unseren Spielen nicht zusammen“, sagt der Trainer und spielt auch auf das Remis in Kleinalmerode an. Kaufungen kann personell nicht aus dem Vollen schöpfen. „Vor allem im Defensivbereich müssen wir experimentieren“, bedauert Peschutter.

Eine Niederlage haben die Kaufunger, die leicht favorisiert ins Derby gehen, noch nicht zu beklagen. Doch die Serie von fünf Remis in Folge soll natürlich mit einem Sieg beendet werden. (Von Horst Schmidt)

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