Ausflugstipps

Von Twistesee bis Schocketal - die Lieblingsplätze unserer Sportler

Beliebter Ausflugsort: die Fuldaschleife. Rechts im Bild: Fuldatal-Ihringshausen.
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Beliebter Ausflugsort: die Fuldaschleife. Rechts im Bild: Fuldatal-Ihringshausen.

Ausflüge in Nordhessen lohnen sich. Wir haben ein paar Tipps einiger heimischer Sport-Persönlichkeiten zusammengetragen.

Die Region Nordhessen hat viel zu bieten – wer weiß das besser als die Menschen, die hier leben? Auch die heimische Sport-Persönlichkeiten sind gern in der freien Natur unterwegs – zwischen Upland und Werratal, zwischen Knüllgebirge und Kaufunger Wald. Wir haben einige prominente Sportler nach ihrem Lieblingsplatz gefragt. Mit dabei sind auch Spieler der Topklubs MT Melsungen, Kassel Huskies und KSV Hessen Kassel.

Von Twistesee, über Hoher Meißner und Hoher Dörnberg bis hin zum Schocketal mit der Fuldaschleife – alles bei unseren Tipps dabei. Die Sportgrößen erklären in ein paar Sätzen, weshalb Sie ausgerechnet an diesem und jenen Platz gern Zeit verbringen, und geben zudem die eine oder andere interessante Empfehlung ab.

Tipp 1: Park Schönfeld

Ingmar Merle (30/Fußballer des Regionalligisten KSV Hessen): „Manchmal liegt das Gute eben doch ganz nah. Damit meine ich, dass es auch mitten in der Stadt schöne Fleckchen Erde gibt. In meinem Fall heißt das: der Kasseler Park Schönfeld. Und das sage ich nicht, weil er sich für Ausdauerläufe eignet, sondern weil Spaziergänge ein einziges Vergnügen sind und es viele Ecken zum Verweilen gibt: das Schlösschen, der Spielplatz, die Seebühne. Mit meiner Familie verbringe ich viel Freizeit dort.“

Spieler des KSV Hessen: Ingmar Merle.

Tipp 2: Aschsee im Bergpark

Michael Allendorf (33/Bundesliga-Handballer der MT Melsungen): „Während einer normalen Bundesliga-Saison bleibt nicht viel Zeit, die Natur zu erkunden. Durch die Corona-bedingte Pause habe ich etliche Touren mit dem Mountain-Bike unternommen. Dabei habe ich besonders an einem Platz gern einen Zwischenstopp eingelegt: der Aschsee oberhalb von der Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe. Das besonders Schöne daran: Der Platz lohnt sich auch für Familien mit Hunden.“

Profi des Handball-Bundesligisten MT Melsungen: Michael Allendorf.

Tipp 3: Hoher Dörnberg

Michi Christ (31/Eishockey-Profi der Kassel Huskies): „Ich habe schon viele schöne Ecken in Nordhessen entdeckt – besonders angetan bin ich jetzt vom Hohen Dörnberg. Während der Coronakrise bin ich mit meiner Freundin dort spazierengegangen. Wir waren dreieinhalb Stunden unterwegs – keine Minute zu viel. Der Ausblick vom Berg ist überragend. Wer Picknick mag, der sollte unbedingt mal dorthin. Das Gelände ist nicht nur etwas für passionierte Segelflieger.“

Eishockeyspieler des DEL2-Klubs Kassel Huskies: Michi Christ.

Tipp 4: Schocketal mit Fuldaschleife

Dragutin Horvat (44/Dartsspieler und WM-Teilnehmer aus Kaufungen): „Wissen Sie, dass viele Darter, auch praktisch die gesamte Weltspitze, in ihrer Freizeit angeln gehen. Ich bin auch begeisterter Angler. Deshalb weiß ich, dass sich immer ein Ausflug zur Fuldaschleife lohnt – für Angler genauso wie für Picknick- und Badefreunde. Das Schocketal ist landschaftlich allgemein sehr schön. Zudem gibt es gute Möglichkeiten, um Kaffee zu trinken und ein, zwei Stückchen Kuchen zu essen.“

Dartsspieler und WM-Teilnehmer aus Kaufungen: Dragutin Horvat.

Tipp 5: Strandfeeling am Twistesee

Timo Goebel (43/Tennisspieler des Herren-30-Bundesligisten ST Lohfelden und Mitinhaber vom Tennis-Point in Bergshausen): „Ein bisschen Strandfeeling in Nordhessen? Kein Problem. Fahren Sie doch einmal ins Strandbad am Twistesee. Ich mag es sehr, mir dort ein Tretboot zu mieten und mit meinen Kindern über den See zu tuckern. Natürlich können Besucher auch Wasserski fahren oder Stand-Up-Paddeln. Da das Wasser nur langsam tiefer wird, eignet es sich auch bestens zum Baden.“

Tennis-Spieler des Herren-30-Bundesligisten ST Lohfelden: Timo Goebel.

Tipp 6: Park Heiligenrode

Sophia Klee (17/Niestetaler Tischtennistalent des Bundesligisten ESV Weil): „Wenn ich vom Training mit dem Rad nach Hause fahre, dann nehme ich immer den Weg durch den schönen Park in Heiligenrode. In diesem Grünbereich neben dem Fußballgelände gibt es viele Sitzmöglichkeiten – auch im Bereich des Teiches, der durch die Wasserfontäne sofort ins Auge fällt. Für Senioren gibt es im Park diverse Fitnessgeräte. Darf ich sagen, dass ich das eine oder anderen auch schon mal benutzt habe?“

Niestetaler Tischtennis-Talent: Sophia Klee.

Tipp 7: Markt- und Europaplatz Baunatal

Pamela Dutkiewicz (28/erfolgreiche Leichtathletin aus Baunatal und WM-Dritte im Hürdenspricht von 2017 in London): „Wenn ich mal in der Heimat zu Gast bin, dann genieße ich es, in Baunatal zwischen Markt- und Europaplatz zu schlendern. Die Summe an vielen kleinen Dingen – die kleinen, süßen Läden, auch ein wenig die kleinen bunten VW-Käfer – weckt die Erinnerung an etwas Märchenhaftes. Im Ruhrgebiet, wo ich normalerweise lebe, ist vieles einfach sehr groß.“

International erfolgreiche Baunataler Hürdensprinterin: Pamela Dutkiewicz.

Tipp 8: Die Karlsaue in Kassel

Florian Heussner (32/Fußballer des Hessenligisten KSV Baunatal): „Eindeutig: die Karlsaue in Kassel – und ganz besonders die Bootsstege am Bootshaus der Uni Kassel am Auedamm. Dort heißt es für mich: Beine ins Wasser – und die Seele baumeln lassen. Manchmal ist das Gelände auch der Startpunkt für einen Spaziergang – mit meiner Freundin und unserem Hund. Dabei gehen wir auch gern über die Drahtbrücke und dann auf der anderen Seite an der Fulda entlang.“

Spieler des KSV Baunatal: Florian Heussner.

Tipp 9: Der Hohe Meißner

Eberhard Engelmann (71/Turnierdirektor des ITF-Tennisturniers Wilhelmshöhe Open): „Ich brauche bei der Frage nach meinem Lieblingsplatz in der Region nicht lange zu überlegen. Vom Hohen Meißner hat man einen fantastischen Blick auf meine Heimatstadt Eschwege und den Werratalsee. Der Meißner ist zudem sehr reizvoll. Vom Naturfreundehaus auf dem Meißner führen schöne Wanderwege ab, die ich nur jedem empfehlen kann.“

Turnierdirektor der Wilhelmshöhe Open: Eberhard Engelmann.

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