Relegation: Erst Vorteil – und dann doch Strafstoß

Kassel. Interessante Szene im Relegationsspiel zur Fußball-Kreisoberliga: Süsterfelds Mario Berger wird gegen Eintracht Baunatal II im Strafraum von Torwart Kevin Hartmann zu Fall gebracht.

Kai Graviat

Schiedsrichter Christoph Rübe aus Vellmar lässt Vorteil gelten, weil trotz des Fouls ein Süsterfelder frei vor dem leeren Tor zum Schuss kommt. Als der Süsterfelder nur den Pfosten trifft, gibt der Schiri doch noch Strafstoß. Korrekt? Kreisschiedsrichterobmann Kai Graviat sagt: „Der Schiedsrichter hat absolut richtig gehandelt.“ Da der Süsterfelder unmittelbar nach dem Foul zum Schuss gekommen sei und den Vorteil nicht genutzt habe, hat der Referee das Foulspiel noch ahnden können. Mehr noch: „Er musste“, sagt Graviat.

 Generell sollte der Unparteiische schauen, ob sich nach einem Vergehen tatsächlich ein Vorteil entwickelt. Ist das in einem Zeitraum von einer Sekunde bis drei Sekunden nicht der Fall, muss er das Vergehen mit Verzögerung ahnden.

Rubriklistenbild: © dpa

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