Söhreturnier: 5:0-Finalsieg gegen Hessen Kassels verjüngtes Reserveteam

CSC 03 schießt sich warm

Freistoßchance: CSC-Spieler Florian Steinhauer will die KSV-Mauer mit (von links) Jan-Erik Leinhos, Tim Bode, Kevin Koch, Muhammad Gülsen und Tobi Bredow überlisten. Foto: Schachtschneider

Lohfelden. CSC 03 Kassel heißt der Sieger des Söhreturniers. Der Verbandsliga-Aufsteiger setzte sich im Finale in Vollmarshausen mit 5:0 (3:0) gegen die Fußballer des KSV Hessen Kassel II durch. Auch im Vorjahr hatten die Junglöwen im Endspiel das Nachsehen.

Die Rothosen des CSC 03 machten von Beginn an Druck. Schon in der zweiten Minute wurde es gefährlich: Ein Weitschuss klatschte an den Pfosten. Der Verbandsliganeuling war in der Anfangsphase überlegen und fand immer wieder Lücken in der Abwehr des KSV. Die Konsequenz: Nach nur neun Minuten sorgt Kapitän Karim Kouay mit einem Schlenzer für die Führung.

Danach verflachte das Spiel zusehends. Bis zur 27. Minute war die Partie geprägt von Fehlpässen auf beiden Seiten. Dann ließ der bullige Stürmer der Rothosen, Igor Radisavljevic, einen Abwehrspieler aussteigen und schob den Ball am Torwart vorbei ins Netz.

Nach der Pause drängte der CSC 03 mit Vehemenz auf weitere Treffer. In der 48. Minute markierte Radisavljevic, der frei vorm gegnerischen Torwart auftauchte, das dritte Tor. Nach einigen vergebenen Chancen sorgte Florian Steinhauer nach 52 Minuten für die 4:0-Führung.

Es dauerte bis zur 70. Spielminute, ehe CSC-Torwart Cetric Kuhn nach einem Freistoß seinen ersten echten Einsatz hatte. Fünf Minuten später stand der eingewechselte Routinier Armand Dellova nach einem Querpass frei vorm Tor und besorgte den 5:0-Endstand.

„Wir haben nichts zugelassen“, sagte CSC-Trainer Lothar Alexi erfreut, „der Sieg ging selbst in dieser Höhe völlig in Ordnung. Für mich war es wichtig, ohne Gegentor zu bleiben. Ich bin rundum zufrieden.“ Doch er sieht auch noch Steigerungspotenzial: „Die Ballsicherheit in der Offensive fehlt uns teilweise noch. Die Lauf- und Passwege stimmen hier und da noch nicht.“

Für Kassels spielenden Co-Trainer Jens Wörner hatte dieser Test keine große Bedeutung: „Wir hatten heute eine blutjunge Mannschaft und keine Auswechselspieler. Das merkt man gegen so ein routiniertes Team. In der Saison wird die Elf ein anderes Gesicht bekommen.“ Der KSV ist noch um Neuzugänge bemüht. Dass er in der Verbandsliga antritt, ist geklärt. • Spiel um Platz drei: FSK Vollmarshausen - Lichtenauer FV 3:1. Tore: 1:0 Einert, 1:1 Simon, 2:1 Baksoy, 3:1 Baksoy - Gelb-Rote Karte: Hadzic/FSK.

Von Maximilian Sepp

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