DERBY IN ZAHLEN Türkgücü trifft heute in der Verbandsliga auf Vellmar

Schon 150 Minuten in Unterzahl

Ein Ex-Vellmarer für Tükgücü am Ball: Enver Maslak.
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Ein Ex-Vellmarer für Tükgücü am Ball: Enver Maslak.

Einen Sieg haben beide Mannschaften schon auf dem Konto, heute treten sie bereits direkt gegeneinander an: Ab 18 Uhr stehen sich Türkgücü Kassel und der OSC Vellmar im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord gegenüber. Wir blicken auf das Duell in Zahlen:

2 Bingüls werden heute aufgrund der Personalnot in der Abwehr wohl die Innverteidigung von Türkgücü bilden. Zum einen Yasin, der zugleich auch Co-Trainer des Teams ist, und zum anderen Serhat, der Großcousin.

3 Jahre ist es her, da wechselte Enver Maslak vom TSV Wolfsanger zum OSC Vellmar. Wenig später bestritt er die ersten Einsätze in der Hessenliga. Seit Beginn der vergangenen Saison ist der 22-Jährige für Türkgücü im Einsatz.

64 Spiele hat Serkan Aytemür laut transfermarkt.de in der Verbandsliga Nord schon absolviert, dabei 43 Mal getroffen. Seit der Saison 2018/19 steht der 23-Jährige mit einer Unterbrechung beim OSC Vellmar unter Vertrag. Er wird besonders heiß auf das Derby, spielte er noch 2016/17 in der Kreisoberliga für Türgkgücü.

120 Sekunden waren für den OSC Vellmar in der Auftaktpartie beim SSV Sand noch zu spielen gewesen, da sah Egli Milloshaj Rot. Er wird also heute fehlen. „Außerdem werden wir wohl auf Oliver Scherer verzichten müssen. Da warten wir, bis er grünes Licht gibt“, sagt Co- und Torwarttrainer Roland Borrmann.

270 Minuten reguläre Spielzeit stand das Team von Türkgücü Kassel in dieser Saison auf dem Feld. „Jedoch haben wir davon 150 Minuten in Unterzahl bestreiten müssen“, erklärt Yasin Bingül. Vier Platzverweise haben sich die Kasseler eingehandelt, mit Onur Büyükata und Hakan Demirbas fehlen noch zwei Akteure gesperrt.

235 000 Euro hat vor drei Jahren die Sanierung des Nordstadtstadions gekostet. Darunter fiel auch die Erneuerung eines Kunstrasenplatzes. Auf diesem Geläuf spielt Türkgücü in dieser Saison alle seine Heimspiele. „Wir hoffen natürlich, dass wir dort unsere Vorteile ausspielen können“, sagt Bingül. Sein Gegenüber Borrmann meint: „Wir trainieren in Vellmar natürlich auch hin und wieder auf Kunstrasen. Es ist für uns also keine große Umstellung.“

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