Schweres Spiel beim Absteiger: TSV Vellmar tritt in Groß-Umstadt an

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Emil Amneus

Vellmar. Nicht nach Wunsch läuft bisher die Saison in der Handball-Oberliga für den TSV Vellmar. Nur der Auftaktsieg über die TSG Münster schlägt positiv zu Buche, ansonsten gab es vier Niederlagen.

Und wenn am Samstag um 18 Uhr in der Heinrich-Klein-Halle in Groß-Umstadt die Partie beim Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim ansteht, ist noch nicht gesagt, dass man die Wende einleiten kann.

Zwar stehen die Gastgeber auch im Tabellenkeller, mit einem Spiel weniger einen Rang vor dem TSV Vellmar, doch die MSG zeigte in den letzten Spielen Aufwärtstrend. Die Mannschaft hat sich wohl inzwischen auch an das Spielen ohne Harz gewöhnt.

TSV-Trainer Andreas Paul hat im Laufe der Woche versucht, die Derbyniederlage gegen die ESG Gensungen/Felsberg aus den Köpfen zu tilgen. „Wir haben die Fehler analysiert und dann den Blick nach vorne gerichtet“, sagt der Coach. „So eine Niederlage steckt man nicht einfach weg, dafür geht es emotional um zu viel.“ Doch Paul ist optimistisch, dass man ohne psychische Belastung in die Partie in Groß-Umstadt geht. „Unser Ziel ist schon, aus Groß-Umstadt etwas Zählbares mitzunehmen,“ sagt der Coach.

Paul hat versucht, die schnellen Angriffe seiner Mannschaft zu aktivieren, wohl wissend, dass dazu die Abwehr noch besser werden muss. Der Coach muss nach wie vor auf Robin Kiebach (Ischiasnerv eingeklemmt) verzichten, dazu fallen Emil Kirkemann (Gehirnerschütterung, Sturz im Training) und Marc Imberger (krank) aus.

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