Bundesliga-Bowler von Finale Kassel feiern sechsten Titel und stellen Rekord aus den 70er-Jahren ein

Sie sind wieder Deutscher Meister

Finale Kassel ist erneut Deutscher Bowling-Meister: (von links) Ritchie Teece, Dirk Völkel, David Canady, Oliver Morig, Bodo Konieczny, Pascal Winternheimer und Vorsitzender Jürgen Hanke. Auf dem Bild fehlt Bundesligacoach Peter Leister. Foto:  sn

Ludwigshafen. Die Bowling-Bundesliga gastierte zum Saisonfinale 2015/16 in Ludwigshafen. Kassels Finale-Bowler wollten am Wochenende Geschichte schreiben: die Deutsche Meisterschaft für Clubmannschaften sollte zum fünften Mal in Folge nach Kassel geholt werden. Und das Team von Trainer Peter Leister ließ Taten folgen. Nach einem weiteren grandiosen Auftritt gelang den Kasselern der dritte Tagessieg der Saison mit 26 von 28 möglichen Punkten. Nur Arena Team Spandau gewann gegen Kassel (1029:996 Pins). Damit holte Finale den sechsten Deutschen Meistertitel für Bowling-Clubmannschaften nach Kassel und stellte den Rekord des ASC Berlin aus den 70er-Jahren ein.

Die Kasseler schüttelten schon im vierten Spiel beim Samstagsstart mit dem Sieg gegen den BC 99 Ingelheim (963:950 Pins) den letzten Verfolger frühzeitig ab und sicherten sich vorzeitig den Titel. Denn auch Erzrivale Chemie Premnitz konnte auf den anspruchsvollen Bahnen in Ludwigshafen den Kasselern nicht mehr folgen (1131:997 Pins). Überragender Akteur war diesmal der englische Nationalspieler Ritchie Teece mit richtig starken 2017 Pins (Schnitt 224).

Die Überlegenheit des Kasseler Ausnahmeteams war so groß, dass der Gewinner der Bundesliga-Einzelwertung Pascal Winternheimer nur in den ersten beiden Spielen (366/183 Pins) zum Einsatz kam. Er trug mit seinem Gesamtschnitt von 217,21 Pins über 47 Spiele in der Bundesliga wesentlich zum Gewinn des Titels bei. Aber auch Oliver Morig mit 1871/208 Pins und Bodo Konieczny 1832/204 Pins sowie Dirk Völkel 1814/202 Pins und Mannschaftskapitän David Canady 1391/199 Pins in sieben Spielen sorgten in Ludwigshafen frühzeitig für klare Verhältnisse. So konnte die Mannschaft den Sonntagsstart in Ludwigshafen als alter und neuer Deutscher Meister genießen. (sn)

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