Fußball-Verbandsliga: Rothwesten geht gegen Fulda in Schlussphase unter

BC Sport sitzt weiter unten fest

Vergab die mögliche Führung für die Sportianer: Moritz Murawski. Archivfoto: wba/nh

Kassel. Ein Punktgewinn gegen Mengsberg reicht dem BC Sport nicht, um dem Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga näher zu kommen. Rothwesten stand bei Meister Fulda auf verlorenem Posten.

BC Sport - TSV Mengsberg 0:0. Im Abstiegsduell trennten sich der BC Sport und der TSV Mengsberg torlos. Keiner Mannschaft hilft der Punkt im Kampf um den Klassenerhalt weiter.

Die Partie begann eigentlich erst in der zweiten Hälfte richtig. Die ersten 45 Minuten sind schnell erzählt: Null Schüsse auf die Tore, eine Ecke und dafür jede Menge Fehlpässe. Einem Treffer am nächsten kamen noch die Sportianer, als Daniel Djukic per Freistoß knapp scheiterte.

In der zweiten Hälfte behielt der TSV sein taktisches Mittel der hohen Bälle bei, verarbeitete diese aber zunehmend besser. Mirco Kleinmann fand aus wenigen Metern in Sport-Torhüter Christian Baczewski seinen Meister (55.). Die Gäste gingen nun höheres Risiko und wurden fast bestraft. Aber Moritz Murawski verstolperte allein vor Schlussmann Sacir Nikocevic den Ball. „Wir waren oft zu überhastet“, meinte BC-Sport-Trainer Wolfgang Zientek. Beide Teams hatten in der aufregenden Schlussphase hochkarätige Möglichkeiten. Es blieb aber beim leistungsgerechten Unentschieden.

Borussia Fulda - TSV Rothwesten 6:0 (1:0). Bei der als Meister und Hessenliga-Aufsteiger feststehenden Borussia Fulda unterlag der TSV Rothwesten 0:6 (0:1). Spieler des Tages war Imal Schersadeh, dem in der zweiten Halbzeit nicht nur ein Hattrick glückte, sondern der gleich vier Treffer in Folge erzielte.

Fulda versuchte von Beginn an, das Spiel zu machen, fand aber zunächst keine Mittel gegen die defensiven Gäste. Rothwesten versuchte sein Glück mit Fünferkette und Doppel-Sechs. Bis zur 36. Minute hielt das Bollwerk, dann traf Matija Poredski mit einem Sonntagsschuss. „Wir hatten in der ersten Halbzeit auch zwei Chancen. Kevin Seeger mit einem Freistoß und Andi Geisler, der sich zum Sechzehner durchgespielt hatte, dann aber auf sich allein gestellt war“, berichtete TSV-Pressewart Hilmar Voigt.

Nach dem Seitenwechsel stellte Rothwesten auf Viererkette um. Spät schlug dann die Stunde von Schersadeh. Der 30-Jährige war stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das abschließende 6:0 gelang Mark Jaksch mit einem von der Mauer abgefälschten Freistoß aus 18 Metern. (zgk)

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