Heute startet die Bolz-WM der Freizeit-Fußballerinnen auf den Waldauer Wiesen

Sport, Spaß, Integration

Randi Kischkat

Kassel. Das Warten hat ein Ende: Heute beginnt die zweite Frauen-Bolz-Weltmeisterschaft des FSC Dynamo Windrad. Bis Sonntag werden Freizeit-Fußballerinnen aus aller Welt auf der Sportanlage der Waldauer Wiesen in Kassel zu Gast sein.

Darunter ist auch ein prominentes Gesicht: Doreen Nabwire, kenianische Fußball-Nationalspielerin, ist Schirmherrin der Veranstaltung und wird vor Ort sein. „Aber es geht bei unserem Turnier um mehr als nur um Fußball“, sagt Mitorganisatorin Randi Kischkat.

Das Turnier

Wurde von Dynamo 2011 erstmals groß aufgezogen. Zuvor gab es die Bolzmasters. Kischkat: „Bei diesem Freizeitturnier waren aber nur acht Mannschaften dabei. Es war also an der Zeit, sich zu vergrößern. Wir wollen ein größeres Event, um auch sozial aktiver werden zu können.“

Der Charakter

Neben dem Sport geht es vor allem um Spaß. „Es ist eben eine alternative Veranstaltung“, sagt Kischkat. Deshalb sorgen Filme, Lesungen, Diskussionsrunden und eine Fotoausstellung über die Liebe zum Frauenfußball für bunte Abwechslung.

Auch Integration wird groß geschrieben. „Wir haben mit dem Flüchtlingsteam aus Norddeich eine Mannschaft dabei, die wir durch den Sport einbeziehen können“, sagt die 44-Jährige. Mit den Einnahmen soll weiteren Flüchtlingen geholfen sowie soziale Sportprojekte unterstützt werden.

Der Modus

Von Donnerstag bis Sonntag finden die Wettkämpfe der Menschen mit Behinderung (Handicup), der Mädchen sowie der Frauen statt (siehe Programm rechts). Gespielt wird in Gruppen, auf Kleinfeld und mit je fünf Spielerinnen und einer Torfrau. Eine Begegnung dauert zwölf Minuten.

In der Königsdisziplin, dem Frauenturnier, wird am Samstag in Gruppen gespielt, am Sonntag folgen die Ausscheidungsspiele. Jede Platzierung wird ausgespielt. Die Endspiele finden voraussichtlich am Nachmittag statt. Bisher haben 20 Teams zugesagt.

Die Mannschaften

Reisen für das Frauenturnier aus Köln, Hamburg, Ostfriesland und Berlin – aber auch aus der Schweiz, Holland und Nigeria an.

Von Nico Beck

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