Nordhessischer Rivale Bosserode steigt in die 1. Bundesliga auf

Zweitliga-Sportkegler der KSG Kassel bleiben in der Nordstaffel

Der Sportkegler Uwe Schlitzberger der KSG Kassel spielt mit seinem Team weiter in der 2. Bundesliga Nord. Das Bild entstand beim Training im Mai 2020.
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Kapitän des Sportkegel-Zweitligisten KSG Kassel: Uwe Schlitzberger.

Nun doch keine stark hessisch-geprägte 2. Bundesliga: Nachdem sich die Sportkegler der KSG Kassel bereits mit dem Start in einer neu geschaffenen Oststaffel angefreundet haben, bleibt jetzt doch fast alles beim alten.

Kassel - Die Kasseler werden weiterhin in der Nordgruppe spielen. Der Grund: Der Sportausschuss des Deutschen Schere-Keglerbundes (DSKB) hat mittlerweile entschieden, dass die vergangene Saison nun ohne die begonnenen, aber dann abgebrochenen Playoffs gewertet wird. Damit gibt es zwei Aufsteiger aus den zweiten Ligen: Gelsenkirchen (Nord) und der nordhessische Süd-Vertreter AN Bosserode.

„Wir freuen uns mit Bosserode. Es ist schön, wenn Hessen mal wieder einen Bundesligisten stellt“, sagt KSG-Kapitän Uwe Schlitzberger. Früher war er selbst mit der Windstärke 10 erstklassig.

Der Hauptausschuss des Deutschen Scherekegler-Bundes (DKB) muss dem Entschluss noch zustimmen und dafür Teile seiner Spielordnung ändern. Das scheint aber nach der jüngsten Entwicklung reine Formsache zu sein, sagt Torben Möller, der Landessportwart der hessischen Kegler.

Er argumentiert: „Natürlich kann gegen die Entscheidung vom Samstag noch Einspruch erhoben werden. Allerdings ist dies nicht zu erwarten, da nahezu alle Bundesligisten sich in einem offenen Brief für die nun beschlossene Version ausgesprochen haben.“

Sollte alles so kommen wie erwartet, tritt die KSG ab September in einer Klasse mit elf Mannschaften an. Neben dem nordhessischen Rivalen Sontra werden auch Osnabrück und Heiligenhaus II neu in der Klasse mitmischen. Neheim hat sein Team zurückgezogen. Playoff-Spiele wird es im kommenden Spieljahr nicht geben.

Ex-Kasseler in Bosserode: Stefan Michel.

Die Bosseröder Spieler um den früheren Kasseler Topmann Stefan Michel erfuhren während der gemeinsamen Abschlussfahrt nach Bamberg von ihrem Glück. Der Einzug in die 1. Bundesliga ist für das Bosseröder Team ein ganz besonderer Erfolg – gerade nach dem im Frühjahr 2019 so unglücklich in den Playoffs verpassten Triumph.

Für die Wildecker geht es wohl ab September in der auf elf Teams aufgestockten 1. Bundesliga los – unter anderem gegen Meister Oberthal.

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