Tänzer präsentieren am Sonntag ihr Team

Standardformation des Rot-Weiss-Klub Kassel greift in der 2. Bundesliga wieder an

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Auf ein Neues: Die Standardformation des Kasseler Rot-Weiss Klubs unter anderen mit den Damen Anna Klier, Susanne Bathon und Ronja Kolle sowie den Herren Christian Bergmann und Max Bathon (von vorn). 

Es war ruhig geworden um die Standardformation des Rot-Weiss-Klub Kassel. Nach dem dritten Rang in der Regionalliga greifen die Tanzpaare um Trainer Burkhard Wagener in der kommenden Saison aber in der 2. Bundesliga wieder an. Sieben Mannschaften messen sich, los geht die Turniersaison schon am 11. Januar in Altenburg. Es folgen weitere Konkurrenzen am 18. Januar in Darmstadt, am 2. Februar in Rüsselsheim, am 29. Februar in Mainz und am 8. März in Nürnberg.

Allerdings gab es beim einstigen Bundesligisten und DM-Teilnehmer zum wiederholten Male einen personellen Umbruch, so dass viele Neueinsteiger in die Choreographie eingearbeitet werden mussten. Eine große Herausforderung für die Amateure – physisch, psychisch und nicht zuletzt organisatorisch angesichts von mehreren Traininings pro Woche in Technik, Choreographie und Kondition. Aktuell bilden zehn Herren und elf Damen das Team, es ist also gut besetzt für eine Aufstellung mit acht Paaren auf der Fläche.

Aber was hat die neue Formation drauf, wie will sie in der zweiten Bundesliga bestehen? Diesen Einblick geben die Tänzer einem breiten Publikum am kommenden Sonntag. Ab 15 Uhr wird im Tanzzentrum am Auepark, Damaschkestraße 10, bei freiem Eintritt eine Trainingssequenz gezeigt, es tanzen in zwei Durchgängen alle Paare des aktuellen Teams, und Trainer Wagener wird mit Co-Trainerin Dr. Binja Rassner einige Auszüge aus ihrem Einzelprogramm zeigen.

Die Aktion steht unter dem Motto „30 Jahre Standardformation Kassel“. Denn so lange ist es inzwischen her, dass sich im Rot-Weiss-Klub das erste Team bildete. Seither ist der RWK ohne Unterbrechung mit mindestens einer Formation präsent. Dar darf jetzt eine kleine Zeitreise durch vergangene Jahre und Erfolge natürlich nicht fehlen.

„Tradition ist für uns nicht Erstarren und Festklammern am Vergangenen, sondern lebendige, bewegte und begeistert weitergebene Volkskultur“, erklärt Trainer Wagener. 

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