Fünf Gründe für die Vorfreude auf den Start der Fußball-Hessenliga am Freitag

Fußball-Hessenliga startet mit Derbys und viel Spannung

Am Freitag geht es wieder los: Auf dem linken Bild jubelt der Baunataler Manuel Pforr. Vellmars Oliver Scherer behauptet auf dem Foto in der Mitte den Ball. Moritz Meuser vom FSC Lohfelden wirft den Ball ein. Fotos : Hedler/Fischer (2)

Kassel. Für die Fußball-Hessenligisten wird es langsam ernst. Am Freitag beginnt die neue Saison. Wir liefern fünf Gründe für die Vorfreude auf den Start in der höchsten hessischen Spielklasse.

1. Spannende Derbys: Die Nachbarschaftsduelle der drei heimischen Teams KSV Baunatal, FSC Lohfelden und OSC Vellmar waren in der vergangenen Saison umkämpft. Von den sechs Duellen endeten drei mit einem Remis und zwei mit einem Tor Unterschied. Lediglich der 4:1-Sieg der Baunataler in Vellmar war eine klare Angelegenheit.

Und auch in dieser Saison versprechen die Derbys wieder viel Spannung. Den ersten Beweis soll das Duell zwischen KSV und OSC am Freitag (19 Uhr) im Baunataler Parkstadion liefern. Besser als mit einem Nachbarschaftsduell kann eine Saison nicht starten.

2. Neue Gesichter: Bei einigen Vereinen hat sich das Personalkarussell mächtig gedreht. Vor allem beim FSC Lohfelden, der mit 13 Abgängen und 14 Neuen einen großen Umbruch vollzieht. Neben den vier Aufsteigern haben RW Frankfurt, Griesheim und Steinbach sich quantitativ am besten verstärkt. Borussia Fulda will einen neuen Anlauf in Richtung Regionalliga unternehmen und hat mit Denis Mangafic und Marcel Mosch Spieler mit Regionalliga-Erfahrung geholt.

3. Kampf um Nordhessens Nummer zwei: Der Kampf um die Nummer zwei in Nordhessen – hinter Regionalligist KSV Hessen – war noch nie so spannend wie in der vergangenen Saison. Jeweils 41 Punkte holten Baunatal (9. Platz), Vellmar (10.) und Lohfelden (11.). Sie waren in der Tabelle nur durch den direkten Vergleich getrennt. Der FC Ederbergland wurde mit drei Zählern Rückstand Zwölfter. Ein neuer Anlauf des Kampfes um die Nummer zwei startet am Freitag.

4. Interessante Neulinge: Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg ist als einziger Absteiger der interessanteste Neuling in der Hessenliga. Der SCT hat sich mit vielen talentierten Spielern aus Kaiserslautern und Offenbach verstärkt. Prominentester Neuzugang aber ist Matthias Henn, der vom FC Hansa Rostock kommt und sogar schon in der 2. Bundesliga spielte. Vier Aufsteiger in die Hessenliga gibt es. Um in der höheren Liga zu bestehen, haben Buchonia Flieden mit zwölf und der VfB Ginsheim mit 14 Neuzugängen aufgerüstet und wollen so die Klasse halten. Dieses Ziel haben auch die Neulinge Neu-Isenburg und Waldgirmes.

5. Packender Titelkampf: Erst kurz vor Schluss entschied sich in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Hessenliga, ähnlich spannend wird es diesmal zu gehen. Der Meister SC Hessen Dreieich verzichtete auf den Aufstieg in die Regionalliga und zählt auch in dieser Spielzeit bei den Hessenliga-Vereinen zu den Topfavoriten. Dicht gefolgt von Absteiger Watzenborn/Steinberg. Aber noch weitere Teams wird der Gewinn der Meisterschaft zugetraut. Borussia Fulda, FC Bayern Alzenau und RW Frankfurt zählten schon in der vergangenen Saison zu den Topteams und wollen auch diesmal wieder oben angreifen.

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