Topteams Bergshausen, Wilhelmshöhe, Wolfsanger und Fortuna unter sich

Super-Sonntag in der Kasseler Fußball-Kreisoberliga

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Vielleicht hilft es ja: Dominik Franke vom TSV Wolfsanger legt die Hände zusammen, als wollte er beten.

Es ist der 12. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga, der vorletzte der Hinrunde – vor allem aber der brisanteste der bisherigen Saison. Der Super-Sonntag. Denn die vier Top-Teams sind unter sich. Die FSV Bergshausen, Fortuna Kassel, die TSG Wilhelmshöhe und der TSV Wolfsanger sind der Konkurrenz bereits einteilt und treffen am Sonntag ab 15 Uhr in direkten Duellen aufeinander. P

Passend zu unserem Foto, das den Wolfsanger-Kapitän Dominik Franke zeigt, gilt für alle Mannschaften: Hilfe von oben kann nicht schaden. Allein mit Beten ist es freilich nicht getan. Die spannende Frage lautet: Lassen die Bergshäuser beziehungsweise die Fortunen die ersten Punkte liegen? Ein Überblick: 

Wilhelmshöhe - Bergshausen (Dritter gegen Erster)

Die Ausgangslage:  Zehn Spiele, zehn Siege – besser könnte die Bilanz der FSV Bergshausen nicht sein. In überzeugender Weise wurde die Mannschaft von Trainer Aydin Gür bisher ihrer Favoritenrolle gerecht. Wilhelmshöhe spielt eine bessere Saison, als nach den beiden Auftaktniederlagen zu vermuten war. Will die TSG oben dranbleiben, muss allerdings auf den Stockwiesen ein Sieg her. Mit der vierten Niederlage wäre der Kontakt zu Platz eins und zwei gerissen. 

Die Qualitäten: Mit vielen prominenten Namen wie Bergshausen kann Wilhelmshöhe nicht aufwarten. Vieles steht und fällt bei der TSG mit dem Torhüter Florian Schlosser und der Treffsicherheit von Torjäger Athanasios Darvoudis. Auch auf die erfahrenen Axel Nordsieck und Henning Eickmeyer ist Verlass. Der FSV drücken nicht nur die vorherigen Lohfeldener Mounir Boukhoutta sowie Malte und Tjarde Bandowski ihren Stempel auf. Auch Spielmacher Boris Bajic und die Abwehrkanten Cedric Mimbale und Jerome Rapp spielen tragende Rollen. Zudem trumpfen auch die weniger bekannten Spieler auf. 

Die Prognose: Es spricht vieles für einen Gästesieg. Wilhelmshöhe dürfte kaum über die Mittel verfügen, den Bergshäusern beizukommen.

Wolfsanger - Fortuna Kassel (Vierter gegen Zweiter)

Die Ausgangslage: Neun Sieg der Fortuna aus neun Spielen sind eine Ansage. Auf dem Weg dorthin war auch Wolfsanger. Doch auf acht Dreier folgten drei Niederlagen. Verliert die Elf von Trainer Taylan Bilecen erneut, droht sie im Titelkampf den Anschluss zu verlieren. Gewinnt Fortuna, wird aus dem Vierkampf an der Spitze ein Zweikampf. Brisant ist die Partie auch, weil sich beide Anfang Oktober ein hartes und hektisches Pokalduell geliefert hatten. Der TSV gewann in der Verlängerung. 

Die Qualitäten: Mit dem 19-jährigen Jan Walter steht bei Wolfsanger ein starker Keeper im Tor. Viel von dem, was auf ihn zukommen könnte, bereinigen die erfahrenen Innenverteidiger Rashid Haidari und Robert Omazic. Wegen gesundheitlicher Probleme kann Kristian Noja seine Qualitäten nur eingeschränkt einbringen. Wichtig für die Wölfe ist er dennoch. Die Fortuna kommt über das funktionierende Kollektiv und die Geschlossenheit. Auch wenn Spielertrainer Niklas Hanske, Torjäger Michael Schmidt (zwölf Tore, zehn Vorlagen) und der unermüdliche Kämpfer Patrick Helm die Elf prägen. 

Die Prognose: Nur wenn Wolfsanger zu früherer Stärke zurückfindet, hat der TSV eine Chance. Nahe liegt ein Unentschieden. Es wäre für beide das erste.

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