TISCHTENNIS Sieg und Niederlage für Aufsteiger SVH bei Drittliga-Premiere 

Ein Wochenende mit Note Zwei plus

Hoch konzentriert: Noah Weber und Tischtennis-Drittligist SVH Kassel fuhren bei zwei Einsätzen zum Saisonauftakt die ersten Punkte ein. Weber gewann ein Einzel umd mit Niklas Hilgenberg zwei Doppel.
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Hoch konzentriert: Noah Weber und Tischtennis-Drittligist SVH Kassel fuhren bei zwei Einsätzen zum Saisonauftakt die ersten Punkte ein. Weber gewann ein Einzel umd mit Niklas Hilgenberg zwei Doppel.

Es war ein fast perfektes Wochenende für die erste Tischtennis-Mannschaft der SVH Kassel. Einerseits durfte sie erstmals seit eineinhalb Jahren wieder Wettkämpfe bestreiten, andererseits sprangen bei Auswärtsbegegnungen in der 3. Bundesliga sogar auch noch zwei von vier möglichen Punkten heraus.

„Wenn ich den zwei Tagen eine Note geben müsste, wäre es eine Zwei plus. Das Wochenende lief top“, berichtet Noah Weber aus dem Harleshäuser Team. Zumal sich die Mannschaft den Gewinn von zwei Punkten als Ziel gesetzt hatte, und die wurden es ja dann auch. Groß war die Unsicherheit im Lager des Aufsteigers vor den ersten Ballwechseln gewesen. Schließlich blieb während der Corona-Zwangspause die Möglichkeit verwehrt, sich in der 3. Bundesliga zu beweisen. Genau dies taten die Gäste nun. „Wobei die jeweiligen Spielverläufe nicht so klar waren, wie es die Ergebnisse vermuten lassen“, sagt Weber.

Am Samstag beim VfR Fehlheim in einem Stadtteil von Bensheim deutete zunächst wenig auf den deutlichen 6:0-Erfolg hin. „Am Anfang schien das eher ein 50:50-Match zu werden“, sagt Weber. Erst im fünften Satz rangen Maximilian Dierks und Tom Schmidt ihre Doppelgegner nieder und holten den umjubelten ersten Harleshäuser Punkt seit März 2020. Weniger Mühe hatten Weber und Niklas Hilgenberg im zweiten Doppel. Von den vier Einzeln gingen drei klar an die Gäste, während Maximilian Dierks im fünften Satz alles klarmachte.

Nach einer Hotelübernachtung stand am frühen Sonntagnachmittag beim mit ausländischen Spielern besetzten TTC Lampertheim das zweite Duell an. „Die gehören unter die Top drei der Liga. Trotzdem sind viele Spiele eng verlaufen. Selbst der Gegner hat bestätigt, dass es ebenso gut 4:4 hätte ausgehen können“, sagte Weber nach der 2:6-Niederlage.

Dierks und Schmidt mussten ihr Doppel in vier Sätzen abgeben, Hilgenberg und Weber gewannrn in vier Durchgängen. Nachdem Hilgenberg danach das erste Einzel verloren hatte, zeigte Maximilian Dierks abermals seine Klasse und glich zum 2:2 aus. In den folgenden vier Einzeln leistete die SVH erbitterten Widerstand, verlor aber zweimal nach vier und zweimal nach fünf Sätzen.

„Wir wussten nach der langen Pause natürlich nicht, wo wir stehen. Aber unsere Leistungen haben uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt müssen wir im Training weiter hart dranbleiben“, erklärt Weber. Ihr nächstes Spiel bestreitet die SVH am 2. Oktober beim SC Buschhausen.

Warum es dann aber doch kein ganz perfektes Wochenende für die Harleshäuser wurde, lag an den Umständen, unter denen sie antraten. „Wir fanden es nicht so schön, dass vom Verein niemand mit war. Kein Betreuer, kein Fahrer. Unsere Gegner waren etwas überrascht darüber, dass wir ganz allein kamen und selbst fahren mussten“, sagt Weber.

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