In einer Woche starten die Mannschaften der Fußball-Gruppenliga in die Restrunde

Titelrennen spitzt sich zu

Sicherer Rückhalt: Torhüter Toni Rega (Bosporus) verhindert einen Treffer von Stürmer Lukas Iksal (Mitte, CSC 03) beim 1:0-Sieg des Tabellenführers in der Vorrunde. Fotos: Zgoll/privat

Kassel. Langsam neigt sich die Vorbereitung auf die Restrunde der Fußball-Gruppenligisten dem Ende entgegen. Wir wollen einmal die Chancen der heimischen Vereine ausloten und einen Überblick geben, was sich personell getan hat.

GRUPPE 1

Die Würfel scheinen zugunsten der Eintracht aus Baunatal gefallen, es müsste schon einiges schief laufen sollte sich die Mannschaft von Trainer Manfred Katluhn das Zepter noch aus der Hand nehmen lassen. Entsprechend sahen sich die Verantwortlichen auch nicht veranlasst, Veränderungen im Kader vorzunehmen.

Dagegen hat sich beim Nachbarn in Rengershausen personell einiges getan, allein vier Spieler aus dem Defensivverbund verließen den Verein. Der Tuspo muss bei möglichen fünf Absteigern aufpassen, nicht noch in die gefährdete Zone abzurutschen. Beide Baunataler Vereine haben keine Nachholspiele zu bestreiten, die Eintracht eröffnet am 27. Februar im Heimspiel gegen Brunslar/Wolfershausen die Restrunde.

GRUPPE 2

Offensichtlich machen der FC Bosporus und der CSC 03 das Aufstiegsrennen unter sich aus. Zeigen beide wie in der Vorrunde keine Schwächen, ist die Saison für die Verfolger gelaufen. Sandershausen plant bereits die Zukunft und verpflichtete neben Mittelfeldspieler Christian Schwalm ein spanisches Torhütertalent. Samuel Zapico heißt der 19-Jährige, der in Spanien für CF Badalona spielte.

Im Abstiegskampf wird es für den VfL Kassel trotz des Trainerwechsels – Afewerki Andezion kam für Marco Siemers – ganz eng. Auch Türkgücü kann sich kaum noch negative Ergebnisse leisten, wenngleich mit dem neuen Trainer Hayri Karahan ein Ruck durch den Verein gegangen zu sein scheint. Daneben muss Wolfsanger aufpassen, denn bei möglichen vier Absteigern hat sich die Mannschaft um Trainer Oliver Frank noch kein großes Polster zugelegt.

Derweil ist Trainer Marc Sittig in Wattenbach aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten, ein Nachfolger wird noch gesucht. Die Rothosen vom CSC 03 Kassel – derzeit mit zwei Begegnungen weniger als Tabellenführer Bosporus – eröffnen am 27. Februar mit der Nachholbegegnung gegen den Tuspo Grebenstein den Spielbetrieb. Im Einsatz sind dann einen Tag später auch die gefährdeten Teams von Wolfsanger, Türkgücü und VfL Kassel.

Von Horst Schmidt

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