Hessische Meisterschaften im Turnen: Auch Schumacher und Ün holen sich Titel

Trebing-Zwillinge trumpfen auf

Wurde Meíster am Seitpferd: Lewis Trebing. Foto: privat/nh

Giessen. Mit 13 Athleten startete das nordhessische Turnteam bei den Hessischen Meisterschaften. In der Altersklasse (AK) 7/8 belegte Martin Walter (TSG Niederzwehren) mit 48,80 Punkten Platz fünf. Bis zum Pauschenpferd war er Zweiter. Dann blieb er beim Vorspreizen an einer Pausche hängen, was ihm einen zu hohen Punkteabzug bescherte.

In der AK 9/10 erreichte Moses Zeidler (Niederzwehren) mit 48,05 Punkten den Platz fünf. Weil er bei seiner Bodenübung patzte erreichte er den geplante Punktedurchschnitt (8,5) nicht und verpasste einen Podestplatz. Sein Vereinskollege Phillipp Romanowsky wurde Sechster mit 45,675 Punkten. Florian Schofeld (LG Kaufungen) reihte sich unmittelbar dahinter mit 38,575 Punkten ein. Tom Nesnov (Niederzwehren) kam mit 34,925 Punkten auf Platz acht.

In der AK 11 wurde Aslan Ün (Niederzwehren) Hessischer Meister mit 48.20 Punkten. Am Sprung und Boden schlichen sich Fehler ein. Deutlich über 50 Punkte zu turnen war für Ün somit nicht mehr möglich. Kenny Scheidemann (AK 12) turnte nach langer Verletzungspause auf den fünften Platz.

Philip Schuhmacher (Niederzwehren), letztjähriger Meister der AK 12, holte mit 111,70 Punkten überlegen den Titel in der AK 13/14. Den dritten Platz mit 90,10 Punkten belegte Laurin Müller von der FSK Lohfelden. Auf den undankbaren vierten Platz kam Jonathan Freiboth MT Melsungen mit 86,85 Punkten.

Glenn und Lewis Trebing (beide TSG Niederzwehren) starteten zum ersten Mal in der Altersklasse 15/16. Hierfür musten sie ein erschwertes Pflicht und Kürprogramm erarbeiten. Lewis Trebing turnte mit sechswöchigem Trainingsrückstand, nachdem er sich in der Vorbereitung einen Mittelhandknochen gebrochen hatte. Für beide Athleten lautete das Ziel, die 70 Punkte in der Kür zu erreichen.

Glenn Trebing wurde überlegen Hessischer Meister im Mehrkampf (Pflicht- und Kürübungen an sechs Geräten) mit 70,35 Punkten in der Kür und 50,80 Punkten in der Pflicht. Im Kürprogramm zeigte er am Barren gleich drei C- Teile (Stützkehre, Diamidov und Doppelsalto als Abgang) und erturnte er die Tageshöchstwertung von 13,10 Punkten. Die Reckübung beschloss er mit einem gestreckten Doppelsalto mit eingelagerter ganzer Längsachsendrehung. Mit dem Kasamatsu am Sprung unterstrich Glenn Trebing seine enorme technische Weiterentwicklung.

Sein Bruder Lewis Trebing wurde Hessischer Vizemeister. In der Kür erturnte er 70,00 Punkte und in der Pflicht 44,00 Punkte. (zvh)

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