Auffälligkeiten des Fußballwochenendes: Angreifer in B-Klassen nicht zu bremsen

8,4 Treffer im Schnitt: Auffälligkeiten im heimischen Fußball

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Traf sechs Mal: Johanna Hildebrandt von Frauen-Hessenligist TSV Jahn Calden. 

Kassel. Tore im Überflusss in den Kreisligen B, eine Angreiferin, die gleich sechsfach traf, Mannschaften, die ihre Erwartungen übertreffen und andere, die dahinter zurück bleiben sowie einer, der plötzlich wieder da ist. Auffälligkeiten im heimischen Fußball.

Die Torflut in der B-Klasse

Bereits am ersten Spieltag der drei B-Ligen setzten die Angreifer Maßstäbe: In 15 Begegnungen fielen 126 Tore, was einen Schnitt von 8,4 Treffern bedeutet. Die torreichsten Spiele fanden zwischen Oberzwehren II und Fasanenhof II (16:1), Bergshausen II und Dennhausen/Dörnhagen (13:1) sowie beim 9:5 zwischen Wattenbach II und Guntershausen statt. Mit jeweils fünf Toren waren Sebastian Rother (Olympia II) und Christian Schnettler (Oberzwehren II) am erfolgreichsten.

Gut in Schuß

Vier Spitzenreiter machen von sich reden. Zum einen Hessenligist KSV Baunatal, der nach vier Spielen mit zwölf Punkten und 12:2 Toren vorn steht. In der Verbandsliga führt der zuletzt fast abgestiegene TSV Rothwesten unter Neu-Trainer Taylan Bilecen nach drei Siegen und einem Unentschieden die Tabelle an. Die Gruppenligen werden ebenfalls von Teams mit neuem Übungsleiter angeführt. Fast erwartungsgemäß liegt Eintracht Baunatal mit Thomas Kraus in der Gruppe eins vorn, während Oliver Frank mit dem TSV Heiligenrode in Gruppe zwei eher überraschend an der Spitze steht. Hinter den Erwartungen

Hessenligist OSC Vellmar steht am Ende der Tabelle, hat nach vier Spielen noch keinen Punkt geholt und keinen Treffer erzielt. Der hoch gehandelte CSC 03 und Aufsteiger SV Kaufungen verbuchten in drei Partien in der Verbandsliga nur jeweils ein Remis. In der Gruppenliga 2 stehen Vellmar II und Wattenbach ohne jeden Punkt auf den letzten Plätzen. Wickenrode belegt in der Kreisoberliga Werra/Meißner nach drei Spielen ohne Punkt und bei 0:13 Toren den letzten Platz. Wieder da

Plötzlich ist er wieder da. Serdar Bayrak und der FSC Lohfelden hatten den bis Sommer 2018 laufenden Vertrag des Angreifers in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Doch am Samstag im Hessenliga-Heimspiel gegen Alzenau saß der 31-Jährige auf der Bank und wurde eingewechselt (55.). Wie kam es zur Rückkehr? „Nachdem sich Serdars Wechselabsichten zerschlugen, haben wir uns wieder geeinigt. Die Mannschaft wollte ihn, und er kann die jungen Angreifer wie Hüseyin Cakmak und Serkan Aytemür führen“, sagt der FSC-Vorsitzende Willi Becker. Und Bayrak selbst? „Ich wollte wegen Familie und Arbeit kürzertreten. Nun habe ich mich doch entschieden, nochmal ein Jahr höherklassig zu spielen.“ Die Torjägerin

Eine langte so richtig hin: Johanna Hildebrandt von Frauen-Hessenligist TSV Jahn Calden. Beim 12:1-Erfolg ihrer Mannschaft gegen Hessen Wetzlar II gelangen der 21 Jahre alten Stürmerin gleich sechs Treffer.

Von Horst Schmidt und Wolfgang Bauscher

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