SVH-Handballer spielte in legendärer Sutter-Elf und ist seit 70 Jahren im Verein – An Fitnessgeräten aktiv

„Treue Seele“ Horst Beisheim wird 85

In Aktion: Horst Beisheim im SVH-Trikot. Foto: nh

KASSEL. Er ist eine wahrhaft treue Seele: Seit 1948, also fast 70 Jahren, ist Horst Beisheim Mitglied der SVH Kassel. Heute wird der ehemalige Handballer der legendären Sutter-Elf 85 Jahre alt.

Noch immer trifft sich der Jubilar alle vier Wochen mit früheren Mitstreitern wie Hermann Bork, Henner Nordheim oder Adi Plümpe. „Unsere Altherrenschar umfasst 36 Personen, doch es sind nicht nur Ex-Handballer“, berichtet Beisheim, der sich auch darüber freut, „dass Spieler unserer Nachfolge-Generation dabei sind, die 1973 deutscher Vizemeister wurden“.

Als laufstarker Halbstürmer in den 50er und 60er Jahren fütterte Horst Beisheim die Torjäger Otmar Sutter und Bazi Lumm stets mit exzellentem Zuspiel. Mit den Rothemden zog Beisheim 1958 und 1959 ins Halbfinale um die deutsche Feldhandball-Meisterschaft ein.

„Die Doppelveranstaltung 1959 im voll besetzten Auestadion mit den Fußballern des KSV Hessen (gegen Waldhof Mannheim, d.Red.) war ein tolles Spektakel. Leider unterlagen wir Lintfort knapp mit 12:13“, erinnert sich das Geburtstagskind.

Erst 1981, mit 49 Jahren, hängte Horst Beisheim, der nach seinem Rücktritt aus der Ersten noch in unteren Mannschaften spielte und fast 900 Partien bestritt, die Handballschuhe an den Nagel.

Trotz Problemen im Lendenwirbelbereich betätigt sich Beisheim noch dreimal pro Woche an Geräten seines Fitnessstudios. Zusammen mit Gattin Elsbeth trifft er sich ein-, zweimal in der Woche zum Kartenspielen mit Freunden. Seinen Geburtstag feiert Beisheim im engsten Familienkreis mit den Kindern Britta und Frank und vier Enkeln.

Von Günter Grabs

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