Tennis: Michelle Rachow und Jochen Arnold sind Nordhessische Meister

Triumph der Favoriten

Nordhessens Beste: Michelle Rachow (links) und Jochen Arnold holten sich die Bezirkstitel. Fotos:  wm

KASSEl. Die Favoriten setzten sich durch: Michelle Rachow von der SGT Baunatal und Jochen Arnold (ST Lohfelden) haben bei der nordhessischen Tennismeisterschaft auf der Anlage des TC Blau-Weiß Kassel die Kurhessentherme-Cups geholt.

Mit 16 Damen und 35 Herren waren diese Titelkämpfe nach einer Durststrecke in den vergangenen Jahren nun wieder sehr gut besucht. Im Damenfeld blieben Überraschungen gänzlich aus, als die vier Gesetzten – Jenny Nguyen, Michelle Rachow, Ricarda Stern (alle Baunatal) und Laura Wittich (Vellmar) – auch ins Halbfinale vorstießen. Ohne Satzverlust kamen Nguyen und Rachow erwartungsgemäß ins Finale, wo sie sich ein hartes Dreisatzduell lieferten. Hatte zunächst Nguyen mit 6:3 die Nase vorn, steigerte sich Rachow immer mehr und holte sich mit 6:1, 6:3 noch verdient den Titel.

Bei den Herren schieden drei Gesetzte unerwartet früh aus. Ihre Auftaktspiele verloren Sebastian Lindemeyer (Immenhausen) gegen Armin Salehi (TC 31 Kassel) und Fabian Frischholz (SVH Kassel) gegen Daniel Hofmann (Immenhausen). Christoph Leurle (Calden) musste in Runde zwei gegen Jascha Oberlies (ESV Jahn Kassel) die Segel streichen.

All dies störte den eigentlichen Turnierfavoriten Jochen Arnold nicht. Er wirkte in jeder seiner fünf Begegnungen hoch konzentriert und routiniert, sodass er keinem Gegner auch nur eine Chance zu einem Satzgewinn ließ.

Titelverteidiger Peter Lewandowski (TC 31 Kassel) hatte schon mehr Mühe, ins Halbfinale vorzustoßen. Kevin Kaldauke und der Ungesetzte Michael Sebbel (beide SVH Kassel) qualifizierten sich ebenfalls ohne Satzverlust für die Vorschlussrunde. Während Arnold in nur 45 Minuten 6:1, 6:9 über Lewandowski hinwegfegte, lieferten sich Sebbel und Kaldauke ein Dreisatzmatch über 2:45 Stunden, in dem sich Sebbel durchsetzte.

Das Finale begann bis zum 2:2 ausgeglichen, ehe sich Arnold zum 4:2 ein Break erspielte und den Satz mit 6:2 abschloss. Das lange Halbfinalmatch und der Satzrückstand hinderten Sebbel, noch einmal alle Kraftreserven zu mobilisieren. Der ständige enorme Druck des 44-jährigen Arnold war zu groß. (wm)

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