Tischtennis-Oberliga: Niestetal verliert gegen Richtsberg – Baunatal 5:8 gegen Lahr

Trotz 6:8 ist der Titel drin

Jana Schorstein

Kassel. Trotz Niederlage gegen Richtsberg kann der SC Niestetal in der Tischtennis-Oberliga auch wieder auf die Meisterschaft hoffen (siehe Hintergrund). Eintracht Baunatal musste gegen Blau-Weiß Lahr ebenfalls eine Niederlage quittieren. Der Überblick:

SC Niestetal – 1. TTV Richtsberg 6:8. Dass es ohne die Nummer zwei, Vanessa Rölke, schwer werden würde lag auf der Hand. Dennoch wäre ein Punktgewinn durchaus drin und auch verdient gewesen. Nach ausgeglichenem Doppelstart, wo Schorstein/Häntsch punkteten, hatten die Gäste im Spitzenpaarkreuz mit 3:1 Zählern das glücklichere Ende für sich, was am Ende dann auch über die Punkteverteilung den Ausschlag geben sollte. Anna-Lena Scherb und Sophia Klee wurden im ersten Durchgang erst im Entscheidungssatz knapp bezwungen.

Im zweiten Durchgang fegte Scherb die Spitzenspielerin Natalia Zherebina glatt in drei Sätzen zum einzigen Punktgewinn vom Tisch. Das hintere Paarkreuz mit Jana Schorstein und Reservespielerin Jacqueline Häntsch spielte ausgeglichen, indem sie beide die Nummer vier glatt in drei Sätzen besiegten. Im dritten Durchgang gab es keine Überraschungen mehr und die Favoriten setzten sich durch. Scherb und Klee gewannen noch ein Spiel.

GSV Eintracht Baunatal – DJK SG Blau-Weiß Lahr 5:8. Ohne ihre Spitzenspielerin Ekaterina Moor stand die Eintracht gegen den abstiegsgefährdeten DJK SG Blau-Weiß Lahr von Beginn an auf verlorenem Posten. Nachdem beide Doppel zum 0:2 an die Gäste gingen, schien sich die Ausgangslage nicht gerade zu verbessern. Sarah-Carina Grede erfüllte ihre Pflichtausgabe und bezwang die Nummer zwei in drei Sätzen, und Gabriele Neumann behielt in ihrer ersten Begegnung im hinteren Paarkreuz die Oberhand.

Für die Überraschung sorgte Julia Ruhnau, die im vorderen Paarkreuz beide Spitzenspielerinnen niederkämpfte, womit die Partie beim 3:2-Zwischenstand wieder offen war. Den möglichen Punktgewinn verspielten jedoch dann Grede gegen die Nummer eins mit 11:13 im Entscheidungssatz und Ruhnau in ihrem dritten Spiel gegen die Nummer vier. Auch Neumann brachte eine 2:1-Satzführung in ihrem zweiten Einzel nicht durch, sodass nur Grede den fünften Punkt für die Eintracht beisteuerte. (nb) Foto:  Fischer/nh

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