TEAMVORSTELLUNG Rothwesten muss zum Start auf den Torjäger verzichten

Saisonstart mit Handicap

Trainer Alfred Igel (stehend Mitte) mit seinen Neuen: (stehend v.l.) Niels Willer und Maximilian Igel, hockend v.l. Adrian Lucheux, Gerd Geschwind, Dennis Kahl.
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Trainer Alfred Igel (stehend Mitte) mit seinen Neuen: (stehend v.l.) Niels Willer und Maximilian Igel, hockend v.l. Adrian Lucheux, Gerd Geschwind, Dennis Kahl.

Zeit hatten die Verantwortlichen von Fußball-Gruppenligist TSV Rothwesten zur Genüge, um den Kader für die neue Spielzeit zusammenzustellen. Nachdem die Zusammenarbeit mit Trainer Alfred Igel in trockenen Tüchern war, ging es schnell.

„Wichtig war uns, der Mannschaft wieder eine Perspektive aufzuzeigen“, sagt der Chef Gerhard Siewert. Mit dem 57 Jahre Alfred Igel konnten die Fuldataler einen Coach gewinnen, der schon immer mal im Gespräch war, doch eine Zusammenarbeit ist dann doch irgendwie immer gescheitert. Igel, der zuletzt die Reserve des OSC Vellmar coachte, kommt nun auch mit klaren Vorstellungen.

„Die Mannschaft kann mehr, als sie in den letzten Jahren abgeliefert hat“, sagt der Coach. Und weiter: „Deshalb war es uns wichtig, die richtigen Lehren zu ziehen.“ Und die hießen: Ein Rückhalt im Tor muss her, die Innenverteidigung stabilisiert werden. Im Mittelfeld sollte einer mit Übersicht Regie führen und vorn muss einer her, der auch mal aus einer halben Chance ein Tor macht.

Mit Gerd Geschwind, Dennis Kahl, Igels Sohn Maximilian und Knipser Niels Willer scheinen alle Ansprüche erfüllt. Problem ist nur: Willer fällt aus gesundheitlichen Gründen womöglich bis in die zweite Oktoberhälfte aus. „Ein bitterer Verlust“, lässt der Coach durchklingen.

Auf der anderen Seite ist die Mannschaft dennoch mit genügend erfahrenen Spielern durchsetzt, die auch ohne Willer Spiele entscheiden kann. Namen wie Sebastian Trabner, Konstantinos Drizis, Ulli Siewert, Igor Losic oder Nikolaj Eckhardt sprechen da eine eigene Sprache, wäre da nicht die Urlaubsplanung. Da könnten nämlich zusätzliche Problem entstehen.

Ziel des neuen Trainers ist es, schnell eine Einheit auf den Platz zu bringen, Möglichkeiten zum Einspielen gibt es allemal. Schon in der kommenden Woche im Pokal in Sandershausen steht der Mannschaft der erste Härtetest ins Haus. Im ersten Drittel der Tabelle sollte der TSV am Ende der Spielzeit nach Ansicht des Trainers landen. Doch die Konkurrenz ist groß. Los gehts im Übrigen in Kirchditmold beim VfL Kassel.

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