Gruppenliga: TSV Rothwesten hat Kellerkind Heiligenrode zu Gast

 Zwei benötigen ein Erfolgserlebnis

Auf seine Treffer bauen sie in Rothwesten: Yasin Akman (rechts), hier gegen Maximilian Rosenthal vom VfL Kassel, ist mit acht Toren bester Schütze der Fuldataler.
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Auf seine Treffer bauen sie in Rothwesten: Yasin Akman (rechts), hier gegen Maximilian Rosenthal vom VfL Kassel, ist mit acht Toren bester Schütze der Fuldataler.

Wenn am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Begegnung der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) der TSV Rothwesten auf den TSV Heiligenrode trifft, so ist dies auch ein Spiel zweier Teams, die zumindest derzeit ihren eigenen Ansprüchen doch um einiges hinterherlaufen.

TSV Rothwesten

„Es ist ein Heimspiel, wir sind in der Tabelle um einiges besser postiert und wollen im Vergleich zu den vor uns platzierten Teams nicht weiter in Rückstand geraten“, lauten die Begründungen von Rothwestens Trainer Alfred Igel, wenn er darüber spricht, warum ein Sieg für sein Team Pflicht ist. Doch so einfach ist das alles nicht. Die Gastgeber waren mit großen Ambitionen in die Spielzeit gestartet, zumindest wollten sie vorn dabei sein. Dass sich die Mannschaft nun auf Platz sieben wiederfindet, hat auch seine Gründe. So muss der Coach sein Team ständig verletzungsbedingt umbauen. Seit Wochen fehlen ihm Akteure wie Eltioni Pietri und Adrian Lucheux, Finn Rüb steht nur gelegentlich zur Verfügung, Niels Willer ist nach Krankheit noch nicht soweit und Farzan Zahir geht nur noch für die Reserve auf Torejagd. Nun fällt auch noch Stammtorhüter Gerd Geschwind aus, für ihn hütet Marvin Schmitt das Tor.

„Von den ganzen Problemen ausgehend stehen wir eigentlich immer noch ganz gut da. Deshalb ist es wichtig, gegen Heiligenrode zu punkten“, erläutert der Coach.

TSV Heiligenrode

Igels Kollege Marco Burghardt, Coach des TSV Heiligenrode, sieht es ähnlich: „Wir müssen gewinnen, um endlich die Abstiegsplätze zu verlassen.“ Klar, auch die Gäste leiden unter personellen Sorgen. Auch Burghardt muss ständig umbauen, doch da kommt noch etwas hinzu, nämlich die fehlende Treffsicherheit. Lange stand Hoffnungsträger Darko Bonic nicht zur Verfügung, nun hat es Torjäger Christian Rümenap erwischt, der länger auszufallen droht. Hinzu kommt die Erfolglosigkeit, lediglich ein Sieg steht bei fünf Unentschieden zu Buche. Zehn Tore in zwölf Spielen sind einfach zu wenig, da reicht es eben nicht zu mehr als dem 14. Tabellenplatz. Mit Rückkehrer Niklas Federbusch und Philipp Henkel als Sturmduo sollen nun die nötigen Punkte noch vor der Winterpause eingefahren werden. „Vielleicht gelingt es uns in Rothwesten, uns den Frust von der Seele zu schießen“, glaubt der Trainer an seine Mannschaft.

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