2:0-Führung und Überzahl gegen Rengershausen reichen am Ende nicht

3:3 und 2:3 – Nieste ärgert die Topteams

Drei Hauptdarsteller: Niestes starker Torwart Pascal Neufogt, Teamkollege und Torschütze Adrian Göbel (verdeckt) sowie der Rengershäuser Jerome Rapp.
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Drei Hauptdarsteller: Niestes starker Torwart Pascal Neufogt, Teamkollege und Torschütze Adrian Göbel (verdeckt) sowie der Rengershäuser Jerome Rapp.

Tuspo Nieste und Spektakel – das passte am Wochenende irgendwie zusammen. Bereits am Freitagabend hatte die junge Mannschaft den Tabellenzweiten der Fußball-Kreisoberliga am Rande einer Niederlage, kassierte dann aber beim FC Bosporus den 3:3-Endstand in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Und am Sonntag? Da führten die Niester gegen den Spitzenreiter aus Rengershausen mit 2:0 und spielten in Überzahl. Am Ende aber drehten die Baunataler die Partie und gewannen noch mit 3:2 (0:2).

Die Anfangsphase

Sie gehörte ganz klar den Gästen. Eine Chance nach der anderen spielten sich die Rengershäuser heraus – und scheiterten meist am überragenden Niester Keeper Pascal Neufogt. So blieben Enver Gül (4.), Moritz Köhler (11.) und Amin Adarghal (13.) allesamt erfolglos. Schon jetzt deutete sich an, dass es ein hitziges Duell werden würde, mit vielen Zweikämpfen und kniffligen Situationen.

Der Doppelschlag

Nach einer Viertelstunde hatten dann auch die Gastgeber ihren Respekt abgelegt. Innerhalb von nur einer Minute hätte es gleich mehrfach im Rengershäuser Kasten klingeln können. Sowohl Fynn Dröse als auch Philip Tepel hatten zweimal die Führung auf dem Fuß. Die besorgte dann in der 19. Minute Adrian Göbel. Und damit nicht genug. Nur wenig später entschied Schiedsrichter Michael Matheiowetz nach einem Duell zwischen dem Baunataler Amin Adarghal und Niestes Dröse auf Strafstoß, den Tepel zum 2:0 verwandelte (23.). Dröse war es auch, der in der 27. Minute sogar noch die Chance zum 3:0 auf dem Fuß hatte.

Die Hektik

Mit Ablauf der regulären 45 Minuten hatte Nieste zunächst Glück, dass es keinen Elfmeter gibt. Glaubt man den Beteiligten beider Teams, sei dies der einzige Strafstoß des Spiels gewesen, den es wirklich hätte geben müssen. Doch der Pfiff blieb aus. Stattdessen dezimierten sich die Gäste selbst, nachdem Jerome Rapp wegen Meckerns die Rote Karte sah (45.+1).

Die zweite Halbzeit

Die Gastgeber wirkten nach dem Freitagsspiel zunehmend müder und konnten die Überzahl nicht ausnutzen. Stattdessen kam Rengershausen eindrucksvoll zurück. Spielertrainer Boris Bajic verwandelte einen von Cihan Metz getretenen Freistoß zum 1:2 (49.) und besorgte auch den Ausgleich in der 74. Minute per Foulelfmeter. Nach einer tollen Kombination machte Moritz Köhler dann alles klar (81.). Und Nieste? Hatte Chancen zum Ausgleich. Dröse und Lasse Kunze ließen diese aber genauso ungenutzt wie Lars Krätzer, der jeweils per Freistoß scheiterte (84., 90.).

Die Reaktionen

„Wir hätten in der ersten Halbzeit einfach nachlegen müssen. So stand es nur 2:0, und es konnte noch alles passieren. Trotzdem können wir auf dieses Wochenende stolz sein, mit unserer jungen Mannschaft waren wir ein sehr unbequemer Gegner“, sagte Niestes Trainer Xhabir Havolli. Sein Gegenüber Boris Bajic meinte: „Die ersten 15 Minuten waren wir voll da, danach ging erstmal nichts mehr. In der zweiten Halbzeit haben wir dann trotz Unterzahl mit viel Qualität das Spiel gewonnen.“

Nieste: Neufogt - Beier (89. Reich), D. Nietmann, A. Göbel, Versen - Kunze, M. Göbel (68. Pick, 90.+3 A. Nietmann), Schmidt, Tepel - Dröse, L. Krätzer

Rengershausen: Lenz - Adarghal (46. Keilmann), Rapp, Janowiecz, Toksoy (46. Metz) - Schmidt, Gül, Zahirovic, Zmiro - Bajic, Köhler

SR: Matheiowetz (Brunslar/Wolfershausen) - Z: 150

Tore: 1:0 A. Göbel (19.), 2:0 Tepel (23.), 2:1, 2:2 Bajic (49., 74.), 2:3 Köhler (81.)

Rot: Rapp (45.+1)

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