Allein im Kreis noch ohne Niederlage: Wolfsanger II erwartet Dennhausen/Dörnhagen

Die Ungeschlagenen im Schlager

Unberechenbar: Bastian Reeser (rechts) in der früheren Verbandsligaelf der Wölfe gegen den SC Willingen. Archivfoto: zmp

Kassel. Tabellenführer sind sie nicht. Sie drängen auch nicht mit aller Macht auf den Aufstieg. Beides könnten sie aber noch erreichen, denn sie liegen in der Kreisliga A, Gruppe 2, als Vierter gut im Rennen.

Aufmerksamkeit erregen die Fußballer des TSV Wolfsanger durch anderes: Die Mannschaft von Trainer Michael Ohlwein ist in dieser Serie bei neun Siegen und acht Unentschieden noch ungeschlagen - als einzige im Fußballkreis Kassel.

Am Samstag aber steht den Wölfen ein Gegner ins Haus, der die Serie gefährden könnte. Mit der SG Dennhausen/Dörnhagen, für die der frühere Oberliga-Torjäger Adem Usta treffen soll, gastiert der Tabellenführer an der Fuldatalstraße (13.30 Uhr). Bei einem Sieg im Nachholspiel aus der Hinrunde rückt der TSV dicht an die Gäste heran. „Wir sind alle richtig heiß, auch wenn der Aufstieg nicht unbedingt unser vorrangiges Ziel ist“, betont Bastian Reeser.

Der frühere Kapitän der ersten Mannschaft feierte in dieser Saison sein Comeback, nachdem er wegen einer schweren Verletzung, zahlreichen Operationen und vielen damit verbundenen Rückschlägen fünf Jahre lang aussetzen musste. Nun zählt er mit Torhüter Björn Aschenbrenner, Matthias Fichtner und Sascha Priester zu den Routiniers der Mannschaft. Bestens ergänzt werden sie durch Talente wie zum Beispiel Yannick Müntzel.

Was aber ist nun das Ziel der Wölfe? „Zunächst einmal wollen wir wie alle Fußballer oben stehen, ungeschlagen bleiben und unsere kleine Siegesserie ausbauen“, erklärt Reeser. Letztere passt dem TSV gut ins Konzept. „In der Winterpause haben wir noch gewitzelt, dass wir angesichts unserer vielen Unentschieden gern mal verloren hätten, wenn wir dafür die anderen Spiele gewonnen hätten“, sagt er. Immerhin gewann Wolfsanger seine drei Partien seit der Winterpause.

Grund genug für den Spitzenreiter, sich vorzusehen. Anlass zu übertriebenem Respekt gibt es jedoch für die SG Dennhausen/Dittershausen nicht. Sie ging bisher in dieser Saison nur einmal als Verlierer vom Platz.

Von Wolfgang Bauscher

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