Samstagsinterview: Drittliga-Handballer Christian Schade über den GSV Eintracht Baunatal und seine Zukunft

„Unsere Position verteidigen“

Mit voller Kraft: Baunatals Rechtsaußen Christian Schade beim Angriff. Foto: Fischer

Baunatal. Der Start ins neue Jahr hätte besser laufen können. Nach der Niederlage gegen Großsachsen ist daher für die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal am Samstag Wiedergutmachung angesagt. Um 18 Uhr beginnt gegen den Northeimer HC das erste Heimspiel des neuen Jahres in der Baunataler Rundsporthalle. Vor dem Anpfiff sprachen wir mit dem Baunataler Kapitän Christian Schade.

Das erste Heimspiel 2018 steht auf dem Programm. Sind Sie angespannt oder überwiegt die Routine?

Schade: Schon eher die Routine. Aber etwas Anspannung ist auch wichtig, um sich auf ein Spiel konzentrieren zu können. Außerdem wollen wir uns gegen Northeim natürlich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Am vergangenen Wochenende in Großsachsen waren Sie im Einsatz, aber sind Sie auch sonst mit Ihren Einsatzzeiten zufrieden?

Schade: Natürlich wünsche ich mir mehr Spielzeiten. Vor allem, weil ich nach der Saison in der dritten Liga aufhören werde. Aber es gibt eben starke Konkurrenz.

Auf der Rechtsaußen-Position heißt die Konkurrenz Sven Vogel. Wie fühlt sich das an?

Schade: Auf alle Fälle fühle ich mich nicht an den Rand gedrängt. Sven und ich haben ein gutes Verhältnis. Spielen will eben jeder, aber ich werde schon noch zu meinen Einsätzen kommen.

Mal zum Spiel Ihrer Mannschaft: Es gab in der Vergangenheit immer wieder komplett unterschiedliche Halbzeiten, die dann zur Niederlage geführt haben. Woran liegt das?

Schade: Wenn wir das wüssten, würden wir es abstellen. Vielleicht kommen wir mit Umstellungen des gegnerischen Trainers nicht zurecht. Oder es liegt daran, dass wir vergebenen Chancen zu stark nachtrauern und dann eine Führung wieder hergeben.

Im Sommer kommt mit Florian Ochmann ein neuer Trainer. Ist das ein Thema in der Mannschaft?

Schade: Jetzt nicht mehr. Wir sind in der Mannschaft eine Woche vor der Öffentlichkeit informiert worden. Florian war dann auch einmal beim Training, um sich vorzustellen, aber jetzt geht es darum, die Saison erfolgreich mit unserem aktuellen Trainer Mirko Jaissle zu beenden. Ich selbst hätte mir Florian gut als Trainer vorstellen können, da ich noch mit ihm als Kapitän zusammengespielt habe.

Abstiegssorgen aber auch Zweitliga-Zeiten – beim GSV gab es verschiedene Phasen. Glauben Sie das Zweitliga-Handball in Baunatal noch einmal möglich sein könnte?

Schade: Die zweite Liga war ein tolles Erlebnis, aber dafür bräuchten wir neben VW noch weitere Sponsoren. Nach dem Beinahe-Abstieg in die Oberliga sind wir aber vor allem froh, dass wir hinter Melsungen die Nummer zwei in Nordhessen sind. Wir wollen unsere Position verteidigen.

Und Sie selbst?

Schade: Vielleicht spiele ich nach dem Sommer bei meinem Heimatverein in Körle in der Landesliga. Und eine Trainerlizenz will ich erwerben.

• Ab diesem Samstag gilt ein besonderes Ticket-Angebot: Die neun Heimspiele der Rückserie sind zum Preis von 60 Euro zu sehen. Die Karten gibt es an der Abendkasse.

Von Martin Scholz

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