Handball-Oberliga: TSV schlägt im Kellerduell den Hünfelder SV 35:26

Vellmar bejubelt zweiten Erfolg

Durchgebrochen: Danny Körber (Mitte) erzielt hier einen seiner fünf Treffer für Vellmar im Spiel gegen Hünfeld. Foto: Hedler

Vellmar. Da war er endlich, der zweite Saisonsieg für die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar. Nach dem Erfolg im ersten Saisonsiel über Münster folgte jetzt der zweite doppelte Punktgewinn, beim klaren 35:26 (14:15) im Kellerderby über Schlusslicht Hünfelder SV.

Den Grundstein zum Sieg legte der TSV Vellmar in einer starken Abwehr. Eine Deckung, die stabil und doch beweglich stand, die Hünfeld in den Positionsangriff zwang und die Gäste so besonders in der zweiten Halbzeit ihre Schnelligkeit nur bedingt ausspielen konnten. „Wir haben in der Abwehr gemeinsam erfolgreich gekämpft“, sagte Marc Imberger nach dem Spiel.

Im Angriff senkte Vellmar im wichtigen Spiel gegen den Aufsteiger die Fehlerquote gewaltig. Alle Spieler rissen sich am Riemen und schlossen nicht überhastet ab. Das fand auch Trainer Heiko Illian, der sich mächtig über den Erfolg freute. „Wir haben im Angriff seriös zu Ende gespielt und dann auch erfolgreich abgeschlossen“, so der neue Coach. „Mit diesem Sieg ist die intensive Trainingsarbeit der letzten Woche belohnt worden.“ Jetzt müsse man an die vielen positiven Erkenntnisse aus dem Hünfeld-Spiel in den nächsten Begegnungen anknüpfen.

Der SV Hünfeld präsentierte sich in Vellmar wie bisher in fast allen Spielen der laufenden Saison. Mit einer schnellen 5:1-Abwehr, die ständig darauf lauert, Felix Kircher auf den Weg zu schicken. Und einem Angriff mit Kircher als Denker und Lenker und einem Alexander Unglaube, der, ist er einmal frei gespielt, kaum zu halten ist.

Doch Hünfeld geht zumeist ab der 45. Minute die Luft aus. In Vellmar war diesmal sogar schon früher der Schwung weg. Sicher nicht nur, weil das eigene Spiel an den Kräften zehrte, sondern vor allem auch, weil der TSV ständig für Druck sorgte. Auch wenn Illian die Akteure im Angriff wechselte, um ihnen Verschnaufpause zu geben, kam kein Bruch ins Spiel.

Nach der Pause ging der TSV beim 16:15 (32.) erstmals nach den Führungen zu Beginn des Spiels wieder in Front. Ab der 39. Minute durften die 400 Zuschauer in der Vellmarer Großsporthalle dann an einen Sieg der Hausherren glauben, da führte die Mannschaft von Heiko Illian und Gordon Hauer mit 22:17.

Beim 29:20 (50.) lag Vellmar erstmals mit neun Toren Vorsprung vorn und steuerte einem sicheren Erfolg entgegen, dem zweiten in der laufenden Oberliga-Saison.

Von Peter Fritschler

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