3. Liga: GSV verliert den Faden

Baunataler unterliegen im zweiten Saisonspiel in Northeim 29:37

Das Tor im Blick: Felix Rehberg unterlag mit dem GSV Eintracht Baunatal in Northeim. 

Northeim. Zweites Spiel, zweite Niederlage: Die Handballer des GSV Eintracht Baunatal unterlagen auch im ersten Auswärtsspiel der 3. Liga.

Beim Aufsteiger Northeimer HC verloren die VW-Städter nach guter erster Halbzeit und schwacher zweiter Hälfte 29:37 (16:14). Die Baunataler erwischten in Northeim einen guten Start und lagen im ersten Durchgang meist in Führung. Die Gäste spielten ihre Angriffe konsequent aus. In der Abwehr agierten sie robust sowie kompakt und waren eng an den Northeimern dran. So bauten sie ihre Führung über 3:2 (6. Minute) und 9:7 (17.) zwischenzeitlich auf 16:13 aus. Zur Pause führten sie immer noch mit 16:14. „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, auch wenn wir ein paar Bälle liegen gelassen haben“, sagte GSV-Trainer Mirko Jaissle.

Gabriel und Geßner raus

Direkt nach der Pause vergaben die Baunataler einige freie Würfe und bauten die Northeimer damit auf. Dennoch führte der GSV bis zur 41. Minute noch 21:20. Aber wie bei der Auftaktniederlage gegen Großsachsen verlor die Eintracht dann wieder den Faden. Im Angriff spielten sie die Aktionen nicht mehr sauber aus. In der Abwehr hatten die Gäste keinen Zugriff auf die Northeimer. Außerdem fielen in dieser Phase mit Marvin Gabriel und Felix Geßner zwei wichtige Spieler verletzt aus. „Es kam einfach alles zusammen“, sagt Jaissle.

Die Northeimer nutzten die Schwächephase der VW-Städter gnadenlos aus. Mit einem 9:0-Lauf drehten sie die Partie innerhalb von zehn Minuten auf 29:21 (51.) und sorgten für die Vorentscheidung.

„Das ist eine absolut unnötige Niederlage. Wir waren 40 Minuten lang die bessere Mannschaft“, sagte Gabriel. Phil Räbiger, mit neun Treffern der beste Torschütze der Partie, sagte: „Ich bin sehr enttäuscht. Aber wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken.“

Für die Baunataler geht es mit zwei weiteren Auswärtsspielen in Bad Neustadt und Großwallstadt weiter. „Wir müssen jetzt aufpassen und nächste Woche die zwei Punkte holen. Sonst besteht die Gefahr, dass wir erst einmal unten in der Tabelle feststecken“, sagt Jaissle und fügt hinzu: „Wir müssen in Zukunft unsere Fehler abstellen und zusehen, dass unsere Schwächephasen kürzer werden.“ (mko/zhp)

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