Gruppenliga: Vollmarshausen will gegen Türkgücü Revanche für 1:4-Pleite

Mit viel Rückenwind

Auf ihm ruhen die Offensivhoffnungen der FSK Vollmarshausen: Tom Zappe (rechts), hier gegen den Wattenbacher Fabian Siemon. Fotos: Fischer, Schmidt/nh

Vollmarshausen. Zum Rückrundenbeginn steht die heimische FSK Vollmarshausen in der Partie gegen Aufsteiger SV Türkgücü (Sonntag, 14.30 Uhr, Erlenstraße) schon gehörig unter Druck, denn die Gastgeber liegen mit nur 15 Punkten derzeit auf einem Abstiegsplatz. Die Gäste hingegen belegen Rang elf und haben bei 18 Zählern noch drei in der Hinterhand, die ihnen vom abgebrochenen Spiel in Vellmar vom Verband zugesprochen werden.

FSK VOLLMARSHAUSEN

„Wir haben am Dienstag in Calden nicht besser und nicht schlechter als in vielen anderen Partien vorher auch gespielt, allerdings mit dem Unterschied, dass wir unsere wenigen Möglichkeiten konsequent genutzt haben“, analysierte Trainer Bernd Sturm die Leistung seines Teams beim 2:0-Erfolg.

Gut erinnern konnte sich Sturm an die Partie der Vorrunde im Nordstadtstadion, als seine Mannschaft dem Aufsteiger lange Zeit ebenbürtig war, am Ende dann aber doch deutlich 1:4 unterlag. Mit einem Erfolg würde Sturms Mannschaft mit den Gästen vorübergehend gleichziehen.

Verzichten muss der Coach weiterhin auf seine verletzten Offensivkräfte Tim Henning und Marco Sirringhaus, die zusammen immerhin 15 der 37 Treffer der FSK erzielten. Auch der angeschlagene Kevin Puzik wird der Defensivabteilung der Vollmarshäuser verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Den Gegner schätzt Sturm sehr spielstark ein. Auch wenn der SVT zuletzt nicht häufig ins Schwarze traf, warnt er vor den schnellen Offensivkräften und glaubt, dass ihnen der rotgesperrte Yunus Ulas vor allem im Spielaufbau fehlen wird.

SV TÜRKGÜCÜ

Am Ende der Hinrunde belegt der Aufsteiger aus der Kasseler Nordstadt mit 18 Punkten und einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen drei Unentschieden und fünf Niederlagen, bei einem Torverhältnis von 18:19 einen zufriedenstellenden elften Tabellenplatz. Das Team bekommt allerdings noch drei Punkte aus dem Vellmar-Spiel hinzu. Außerdem hat Türkgücü die ausgefallenen Partie in Immenhausen nachzuholen. Zuletzt musste der SVT von Trainer Hüseyin Üstün allerdings zwei unnötige 0:1-Niederlagen hinnehmen.

„Besonders über die Pleite in Wolfhagen am Dienstag bin ich sauer, da erwarte ich von meiner Mannschaft eine Trotzreaktion“, klang der Coach nicht besonders glücklich. Fehlen wird Kapitän Yunus Ulas, der sich in Wolfhagen, zum Unmut von Üstün, eine unnötige Rote Karte abholte. Ansonsten will der Coach aber das gleiche Team aufbieten.

Von Horst Schmidt

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