VSG Kassel-Wehlheiden setzt auf Heimvorteil

SSC Vellmar hat beim Volleyball-Derby in Kassel die Favoritenrolle inne

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Klare Anweisungen: Vellmars Trainer Roland Löber (rechts) berät Mika Wiemers. 

Es ist wieder Derbyzeit in der Volleyball-Regionalliga. Die VSG Kassel-Wehlheiden empfängt am Samstag ab 19 Uhr den SSC Vellmar in der Aueparkhalle.

Die Situation

Optimistisch: Dierk Fooken, Spielertrainer der VSG Kassel-Wehlheiden, setzt mit seinem Team auf den Heimvorteil. Foto: Dieter Schachtschneider

Vier Punkte trennen die Kontrahenten in der Tabelle. Der SSC steht auf dem sechsten Platz (7 Zähler), die VSG ist Zehnter und damit Letzter (3). Beide Teams plagen vor dem Duell Verletzungssorgen. So sind die Einsätze der Kasseler Leistungsträger Timo Breithaupt (Zuspiel) und Markus Ludwig (Angriff) fraglich. Vellmars Trainer Roland Löber muss mit Karim Goldmann (Mittelblock) und Joost Stitz (Außenangriff) ebenfalls zwei Ausfälle verkraften. Nils Bellon ist angeschlagen.

Das sind keine optimalen Voraussetzungen. „Trotz der Frustphase und dem letzten Tabellenplatz wird die Stimmung von den Männern hochgehalten. Den positiven Impuls vom letzten Spieltag wollen wir mitnehmen“, sagt VSG-Spielertrainer Dierk Fooken. Dem Spitzenreiter Speyer boten die Kasseler Paroli, unterlagen nur knapp 1:3.

Der SSC musste zuletzt eine 0:3-Niederlage in Sinzig hinnehmen. Dennoch gehen die Gäste selbstbewusst in die Partie. „Natürlich wollen wir das Derby für uns entscheiden. Wir wollen dieses Mal nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern mit Cleverness und Aufschlagkraft Drück ausüben“, sagt Kapitän Marc Löber.

Die Bilanz

Ausgeglichen war die Bilanz in der vergangenen Saison. Das Hinspiel gewann Vellmar zu Hause 3:1. Im Rückspiel konterte die VSG mit einem 3:0-Sieg.

Der Gegner

Beide Mannschaften haben Respekt vor ihrem Gegner. Fooken sagt über die Vellmarer: „Wir treten gegen eine junge, dynamische Truppe an, die sich ihren Platz in der Regionalliga verdient hat. Sie haben als Gastmannschaft nichts zu verlieren und sind ein ernstzunehmender Gegner.“ Auch Marc Löber warnt: „Die VSG steht unter Zugzwang und bei einer Derbyatmosphäre kann alles passieren. Obwohl sie Tabellenletzter sind, werden wir sie nicht unterschätzen. Ihre Leistung wird stark davon abhängen, wer letztlich auf dem Feld steht.“

Die Stärken

Zu den Stärken der Hausherren zählt der Aufschlag und der Teamgeist. Zudem verfügt die Mannschaft von Spielertrainer Fooken über große Erfahrung.

Auch die Vellmarer sehen ihren Aufschlag und den Teamgeist als Stärken an. Außerdem zählen Annahme, Block und der ausgeglichene Kader dazu.

Die Prognose

Ein emotionales und umkämpftes Kräftemessen der beiden Teams ist in der Aueparkhalle zu erwarten. Natürlich sind im Derby immer Überraschungen möglich, dennoch hat Vellmar die Favoritenrolle inne.

Von Sarah Ackermann

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