Fragen und Antworten zum Duell

Volleyball: SSC Vellmar empfängt VSG Kassel-Wehlheiden zum Regionalliga-Derby

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Mit Übersicht: Vellmars Moritz Denk schmettert den Ball über das Netz. 

Es ist das Duell im nordhessischen Volleyball: das Derby zwischen den Regionalligisten SSC Vellmar und VSG Kassel-Wehlheiden. Und es wird vorerst das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Liga sein, schließlich steht Kassel bereits als Absteiger fest. Los geht das Nachbarschaftsduell am Samstag um 19 Uhr in der Vellmarer Großsporthalle. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Partie.

Wie ist die Ausgangssituation?

Während Vellmar um den Anschluss an die Tabellenmitte kämpft, ist der Abstieg bei der VSG längst besiegelt. „Der SSC konkurriert mit Sinzig und Frankfurt darum, nicht auf den Relegationsplatz für den Abstieg zu fallen. Für sie geht es – im Gegensatz zu uns – noch um was“, sagt VSG-Coach Dierk Fooken. Die Vellmarer besiegten vor einer Woche den direkten Kontrahenten Sinzig 3:1 und sprangen vom drittletzten Platz auf Rang sechs – ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

Also ist Vellmar auch der große Favorit?

Ein klares Ja. Das war schon lange abzusehen: Vellmar trumpfte bisher mit einem stabilen Kader und deutlich mehr Siegen auf. „Auch unabhängig von der Tabellensituation wollen wir das Derby für uns entscheiden“, sagt SSC-Zuspieler Marc Löber.

Wie verlief das Hinspiel in Kassel?

Das Hinrunden-Derby gewann der SSC 3:1. Allerdings sicherte sich die VSG Satz eins und scheiterte nur knapp mit 23:25 im dritten Durchgang. Aus dem Sieg schöpft Vellmar Zuversicht und die Kasseler haben zumindest einen Funken Hoffnung.

Und wie ist insgesamt die Bilanz der beiden Teams?

Es ist die zweite Saison, in der beide Mannschaften zusammen in der Regionalliga spielen. In der Bilanz der drei vergangenen Partien hat der SSC zweimal gewonnen, einmal die Kasseler. Kurios: In allen drei Partien setzten sich jeweils die Gäste durch.

Wo liegen die Stärken der beiden Teams?

Der Abstieg der VSG steht bereits fest. Ein psychologischer Vorteil? „Wir können befreit aufspielen und müssen uns keine Sorgen machen, irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen“, sagt Fooken. Auch Vellmars Marc Löber weiß, wie gefährlich die Gäste seinem Team werden können: „Die VSG hat genügend Spieler, die uns das Spiel sehr schwer machen können.“ Der 27-Jährige sieht aber den athletischen Vorteil bei seiner Mannschaft. „Das allein reicht allerdings nicht für den Sieg. Alle Faktoren müssen auf dem Feld zusammenlaufen.“

Wie sieht es bei beiden Teams personell aus?

Zumindest bei den Gastgebern sehr gut. Der SSC tritt mit seinem gesamten Kader an. Die Kasseler sind schon die ganze Saison vom Verletzungspech verfolgt. Auch beim Derby steht erst kurzfristig fest, auf wen Trainer Fooken zurückgreifen kann.

Von Sarah Ackermann

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